Willkommen

Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unserer Internetseite und möchten Sie darüber informieren, wie lebendig und vielfältig sich katholisch-kirchliches Leben in Münster darstellt.

Ehrenamtspreis des Bistums Münster

„Wie wunderbar ist es doch, dass niemand auch nur einen einzigen Augenblick warten muss, bevor er beginnen kann, die Welt zu verbessern." Und wie wunderbar ist es, um die Aussage von Anne Frank noch ein wenig zu erweitern, dass es so viele Menschen gibt, die schon längst damit begonnen haben, unsere Welt zu verbessern. Unser Gemeinwesen und auch unsere Kirche wären ohne diese Menschen um vieles ärmer und nicht denkbar. Dennoch nehmen wir es viel zu häufig als selbstverständlich hin, dass es auch im Bistum Münster unzählige Menschen gibt, die mit ihrem Einsatz in Kirche und Gesellschaft unsere Welt besser machen, Gutes tun, für andere da sind.

Diesen Einsatz wollen wir im Bistum Münster mit einem neu geschaffenen Preis auszeichnen, würdigen und wertschätzen, mit dem „Ehrenamtspreis des Bistums Münster". Mit dem Preis sollen Menschen, Initiativen und Projekte ausgezeichnet werden, die anpacken, wo sie Not erleben. Die künftigen Preisträger helfen ganz praktisch, wo andere Unterstützung und Zuwendung brauchen. Sie setzen sich ein für die Bewahrung der Schöpfung und für Gerechtigkeit – bei uns und weltweit. Sie machen sich stark für die Vision einer besseren Welt. Oft tun sie es aus ihrem christlichen Glauben heraus und geben so bewusst ein Glaubenszeugnis. Gleichwohl ist der Preis nicht für katholische Initiativen „reserviert". Wir freuen uns, wenn sich auch Projekte anderer Konfessionen, Religionsgemeinschaften oder von Privatpersonen um den Preis bewerben.

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Trauer um den Gründer von Münsters erstem Ausländerbeirat

Spyros Marinos hat die Ausländerpolitik in Münster geprägt und war jahrzehntelang der Vorsitzende des Vereins, der heute Integrationsrat heißt. Zehn Jahre war Marinos überdies Vorsitzender des NRW-Ausländerbeirats. Zuletzt wollte der ehemalige Oberarzt des Evangelischen Krankenhauses eine Stiftung für die medizinische Flüchtlingshilfe gründen. Spyros Marinos verstarb am Freitag an den Folgen einer Lungenerkrankung. Er wird im Kreis der Familie bestattet. Um der breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit zum Abschied zu geben, wird es am Montag, 23. Januar um 16:30 Uhr zum Gedenken an den Verstorbenen eine Trauerandacht in der Liebfrauen-Überwasserkirche geben..

500 Jahre Reformation – Ökumenischer Gottesdienst am 20. Januar

Pfarrerin Andrea Klausmann, Pfarrer Martin Mustroph und Stadtdechant Jörg Hagemann (von links) freuen sich auf den ökumenischen Gottesdienst zum Auftakt des Reformationsgedenkens.

„Gemeinsam unterwegs“ – so lautet das Motto, mit dem die katholische und die evangelische Kirche in Münster in das Jahr 2017 als Jahr des Reformationsgedenkens startet. Am Freitag, 20. Januar, um 16 Uhr findet darum ein ökumenischer Gottesdienst statt. Nach einem Auftakt in der katholischen St.-Lamberti-Kirche wird sich die Gemeinde auf den Weg zur evangelischen Apostelkirche machen, wo der Gottesdienst fortgesetzt wird.

„Dass wir als katholische und evangelische Christinnen und Christen zusammenkommen und das Reformationsgedenken begehen, zeigt, wie sehr wir uns in den vergangenen Jahren angenähert haben“, erklärt Stadtdechant Jörg Hagemann. Das gemeinsame Gedenken solle deutlich machen, wie stark das Ereignis der Reformation vor 500 Jahren alle Christen spirituell, theologisch und gesellschaftlich geprägt habe. „Die beiden Hauptkirchen der Stadt bilden dafür eine wunderbare Klammer“, fügt er hinzu.

„Es verbindet uns mehr als uns trennt“, davon ist auch Pfarrer Martin Mustroph vom Evangelischen Kirchenkreis Münster überzeugt. In Vertretung für Superintendentin Meike Friedrich wird er den Gottesdienst gemeinsam mit Stadtdechant Hagemann sowie Pfarrer Dr. Ludger Winner von der Kirchengemeinde St. Lamberti und Pfarrer Heinrich Kandzi von der Apostelkirchengemeinde feiern. Das Jubiläumsjahr sei Anlass, einen Blick zurückzuwerfen und Missverständnisse und Verwerfungen der Vergangenheit aufzuarbeiten. Gleichzeitig biete es auch die Gelegenheit, gemeinsam nach vorn zu schauen. „Wir können gar nicht anders als gemeinsam unterwegs zu sein in einer immer stärker säkularisierten Zeit“, betont er.

Auch in vielen weiteren Orten im Münsterland wird Ende Januar zu einem ökumenischen Gottesdienst eingeladen. In Münster beginnt der Gottesdienst am Freitag, 20. Januar, um 16 Uhr in der St.-Lamberti-Kirche. Ein Höhepunkt werde der gemeinsame Weg zur Apostelkirche sein, versichert Hagemann. „Wir werden mit Kerzen in den Händen als ein Symbol für Hoffnung, Leben und Licht herüberziehen.“ Im Anschluss an den Gottesdienst laden die Veranstalter zu einem Empfang ein. Pfarrerin Andrea Klausmann, Synodalbeauftragte für Ökumene, die den Gottesdienst mitvorbereitet, erklärt: „Wir wollen gegangene Schritte auf dem gemeinsamen Weg bei Sekt und Selters feiern.“
Die Zusammenarbeit zwischen katholischer und evangelischer Kirche ist in Münster nicht nur in den Kirchengemeinden vor Ort, sondern auch auf anderen kirchlichen Ebenen lebendig. Regelmäßig treffen sich Vertreter des Stadtdekanats und des Kirchenkreises, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Anliegen auf den Weg zu bringen. (pbm/acl)

Foto: Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann

Telefonseelsorge Münster zieht Bilanz

Rund 22.000 telefonische Kontakte und 1000 Mailkontakte hat die Telefonseelsorge Münster im zurückliegenden Jahr verzeichnet. Damit sind 2016 sind die Zahlen der Seelsorge- und Beratungsgespräche am Telefon und in der Mailberatung wie in den Vorjahren gestiegen. Das gab die Telefonseelsorge Münster in einer Pressemitteilung bekannt.

"Wir verzeichnen zudem eine größere Zahl von Menschen, die zum ersten Mal mit der Telefonseelsorge sprechen", erklärte Rita Hülskemper, Leiterin der Telefonseelsorge Münster. Thomas Kamm, stellvertretender Leiter und Ansprechpartner für die Mailberatung ergänzte: "Diese Tendenz ist bei der Mailberatung noch deutlicher geworden." So gebe es bei den Erstmails einen Anstieg von 15 Prozent.
"Wir sind sehr froh, dass die Zahl der missbräuchlichen Anrufe kontinuierlich zurückgeht und wir damit immer mehr den Menschen zur Verfügung stehen, die die Gespräche zur Problemklärung nutzen oder auch über ihre Einsamkeit reden wollen", sagte Rita Hülskemper. Besonders zu Weihnachten und an Silvester sei die Telefonseelsorge mit ihrem Angebot stark nachgefragt worden.

Insgesamt sprachen 84 Ehrenamtliche fast 4200 Stunden mit Anrufenden. "Für uns steht das Wort im Mittelpunkt", sagte ein Ehrenamtlicher der Telefonseelsorge. "Viele Menschen versuchen über die so genannten Sozialen Medien in Kontakt zu sein, stellen aber immer mehr fest, dass keine SMS, kein Twittereintrag oder sonstige 160-Zeichen-Nachrichten Gespräche ersetzen können." Auch in Situationen wie nach dem Attentat in Berlin könne ein Gespräch miteinander – gerade auch anonym – hilfreich und entlastend sein. Dies gelte ebenso für die Mailkontakte, die oftmals über Monate halten.

Die Anrufenden, die die Telefonseelsorge Münster erreichen, stammen aus dem Einzugsgebiet der Stadt Münster, der Kreise Warendorf, Coesfeld, Steinfurt sowie dem nördlichen Kreis Borken.

Die Telefonseelsorge Münster besteht seit 1972 und bietet rund um die Uhr eine kompetente, anonyme und gebührenfreie Beratung für Menschen in belasteten Situationen an. Sie ist telefonisch zu erreichen unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222.

Zur Mailberatung gelangt man über den Internetauftritt www.telefonseelsorge-muenster.de.

Text: Telefonseelsorge Münster

Bibelübersetzungen der Reformationszeit

Diözesanbibliothek und Bibelmuseum zeigen Ausstellung zum Reformationsjubiläum

Eine Ausstellung in der Diözesanbibliothek Münster greift ab Montag, 16. Januar, das diesjährige Reformationsjubiläum auf. In Zusammenarbeit mit dem Bibelmuseum der Universität Münster organisiert die Diözesanbibliothek die Ausstellung zum Thema „Plagiat? Luthers Bibelübersetzung und die katholischen Bibelausgaben der Reformationszeit“. 

In fünf Vitrinen werden Originalausgaben und Nachbildungen deutscher Bibelübersetzungen der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gezeigt. Begleitet werden sie von vergleichenden Textauszügen auf Schautafeln und einer Medienpräsentation. Zu sehen sind unter anderem Martin Luthers „Septembertestament“ (Neues Testament 1522) und seine Bibelübersetzung (1534). Ihnen gegenübergestellt werden die drei katholischen Ausgaben von Hieronymus Emser (Neues Testament 1527), Johannes Dietenberger (Bibel 1534) und Johann Eck (Bibel 1537).

Luther hatte bereits 1530 einen Plagiatsvorwurf gegenüber Emser in dem ebenfalls ausgestellten „Sendbrief vom Dolmetschen“ erhoben. Ein historisch-kritischer Textvergleich veranschaulicht den tatsächlichen Anspruch der katholischen Korrekturbibeln.

Der Bogen wird schließlich zu den aktuellen Bibelausgaben deutscher Sprache fast 500 Jahre nach dem Plagiatsstreit geschlagen, vertreten durch die revidierten Fassungen von Lutherbibel und Einheitsübersetzung (beide 2016). 

Eröffnet wird die Ausstellung am Montag, 16. Januar, um 18 Uhr in der Diözesanbibliothek Münster, Überwasserkirchplatz 2. Nach einer Begrüßung durch Dr. Peter Behrenberg, Leiter der Diözesanbibliothek, und einer Einführung von Prof. Dr. Holger Strutwolf, Direktor des Bibelmuseums, schließt sich ein Rundgang durch die Ausstellung an. Die Eröffnung wird musikalisch vom Posaunenchor der Universität Münster begleitet.

Die Ausstellung ist bis Freitag, 17. März, zu sehen, montags bis freitags von 9 Uhr bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Martinikrippe hat neuen Platz gefunden

Bildunterschrift: Die Jesusfigur legt Kirchenfoyerleiter Rupert König natürlich erst am Heiligen Abend in die Martinikrippe hinein.

Älteste in Münster gezeigte Holzkrippe ist im Kirchenfoyer zu sehen.

Sie ist 131 Jahre alt und damit die älteste in Münster ausgestellte Holzkrippe: Die Krippe der St.-Martini-Gemeinde. In diesem Jahr hat sie einen Platz im Kirchenfoyer in Münster gefunden, gut sichtbar im Schaufenster der citypastoralen Einrichtung an der Ecke Salzstraße und Lambertikirchplatz. „Wir möchten unseren Besuchern und den vorübergehenden Passanten die Möglichkeit geben, eine Krippenszenerie zu betrachten als etwas, das für viele Menschen traditionell zum Weihnachtsfest gehört“, erklärt Rupert König, Leiter des Kirchenfoyers.

Er geht noch einen Schritt weiter: Diese öffentlich ausgestellte Krippenlandschaft sei eine Möglichkeit, auch Menschen zu erreichen, die selten oder gar keine Kirchen betreten und so nicht mit den Darstellungen der Geburt Jesu in Kontakt kommen. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Mitarbeitern des Kirchenfoyers hat er die Martinikrippe am Abend des 22. Dezembers im beleuchteten Schaufenster aufgebaut – und bereits da großes Interesse geweckt. „Die Menschen sind stehengeblieben, haben neugierig durch das Fenster geschaut und sogar geklopft, um mehr zu erfahren“, freut er sich.

Seit vier Jahren wird die Martinikrippe nicht mehr in der Kirche aufgebaut. Nach der Zerstörung der Kirche im Zweiten Weltkrieg fand der damalige Pfarrjugendführer die Figuren in einem wassergefüllten Bombentrichter und rettete sie. Auf Initiative des damaligen Pfarrers der Gemeinde, Dr. Werner Hülsbusch, und dem Engagement und der Spendenbereitschaft vieler Gemeindemitglieder, wurden die Figuren zwischen 1977 und 1987 restauriert.

Die Krippe ist in einem romantisch-religiösen Stil gestaltet, der nazarenisch genannt wird. Die Haltung der Figuren ist demütig und andächtig. Neben Maria, Josef und dem Jesuskind gehören fünf Hirten zur Krippe, die Kleider in brauen, grünen und grauen Farbtönen tragen. Drei von ihnen beten das Gotteskind an, die beiden anderen spielen auf einer Sackpfeife und einer Schalmei. Ein Blick nach oben zur Galerie im Kirchenfoyer zeigt, dass die Heiligen Drei Könige bereits auf dem Weg zum Kind in der Krippe sind. Ein golden gekleideter Engel an der Wand verkündet außerdem die Worte „Lobet den Herrn“ auf einem Spruchband. „Der Engel stammt aus dem späten 19. Jahrhundert und wurde circa 1980 als Verkündigungsengel der Krippe hinzugefügt, vorher schmückte er die Orgel von St. Johannes in Oelde“, erklärt König. Darum lauteten die Worte auf dem Spruchband auch „Lobet den Herrn!“ und nicht, wie bei einem Verkündigungsengel üblich, „Ehre sei Gott in der Höhe“. 

Der Leiter des Kirchenfoyers freut sich auf viele Besucher, die sich die Krippe näher anschauen wollen. „Wer zu uns kommt, hier verweilt und vielleicht einen Kaffee trinkt, der wird Teil der Krippenlandschaft, weil sie mitten im Café-Bereich aufgebaut ist“, sagt er. „Wir sind sehr froh darüber, dass uns Pfarrer Dr. Ludger Winner und die Lambertigemeinde die Erlaubnis erteilt haben, die Krippe in unseren Räumlichkeiten zu präsentieren“, sagt König. Noch bis Sonntag, 8. Januar, kann die Krippe zu den Öffnungszeiten des Kirchenfoyers und jederzeit durch das Schaufenster besichtigt werden. (acl) 

Foto: Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann 

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