Willkommen

Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unserer Internetseite und möchten Sie darüber informieren, wie lebendig und vielfältig sich katholisch-kirchliches Leben in Münster darstellt.

Tag der offenen Moschee am 3. Oktober

Der Verein zur Förderung der Integration und Bildung Münster e.V. lädt in Zusammenarbeit mit dem Christlich Islamischen Arbeitskreis Münster (CIAK) die Münsteraner Bevölkerung zum Tag der offenen Moschee ein.

In diesem Jahr erfolgt eine besondere Einladung für in die Räume der Sultan Ahmet Moschee, Vifib, Bernhard-Ernst -Str. 7, 48155 Münster.
Beginn ist um 15 Uhr mit einem christlichen und islamischen Gebet mit dem Thema: “Hicret = Zuflucht suchen - Gastfreundschaft gewähren“ mit Schrifttexten aus dem Koran und der Bibel.

Anschließend besteht die Möglichkeit an einer Moschee Führung teilzunehmen. Die Gemeinde sorgt für vielfältige Leckereien aus der Türkischen Küche. Mit Ihrer Anwesenheit können Sie ein sichtbares Zeichen Ihres Interesses an einem friedlichen Zusammenleben der Menschen verschiedener Religionszugehörigkeiten und Kulturen in Münster setzen.

"Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt"

Gottesdienst zur landesweiten Eröffnung der Interkulturellen Woche am 24. September

Seit mehr als 40 Jahren findet jährlich Ende September die Interkulturelle Woche statt. In Münster lädt ein breites Bündnis aus Kirchen und Kommune unter dem Motto "Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt"  zum Auftakt dieser Woche ein.

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Münster und NRW sowie der Integrationsrat der Stadt Münster gestalten den Eröffnungsgottesdienst am Samstag, 24. September um 11:00 Uhr im St.-Paulus-Dom und laden dazu die Bevölkerung herzlich ein. Das Cactus Junges Theater sowie der Ökumenische Chor Münster, unter der Leitung von Frau Gabriele Paul, konnten als Mitwirkende gewonnen werden. Die Predigt in dem Gottesdienst wird die Superintendentin des Ev. Kirchenkreises Münster und Friedensbeauftragte der Ev. Landeskirche von Westfalen, Frau Meike Friedrich, halten. 

Die Interkulturelle Woche ist wichtiger denn je, um rassistischer Gewalt, Rechtspopulismus und religiösem Fundamentalismus öffentlich entgegen zu treten. Es gilt Menschen, die sich für eine solidarische und Plurale Gesellschaft auf der Grundlage von Grund- und Menschenrechte einsetzen, zu unterstützen und deutlich zu machen, wie eine Gesellschaft und ein Miteinander aussehen können, in denen Vielfalt als Reichtum und nicht als Bedrohung verstanden werden. 

KIRCHEN.ASYL

Informationen und Vorstellung der neuen Handreichung „KIRCHEN.ASYL – Kirchenasyl ist Menschenrechtsschutz“ des Netzwerks Kirchenasyl Münster

In Deutschland nehmen Abschiebungen massiv zu und somit auch die Belastungen für die Betroffenen. Deswegen ist das Kirchenasyl heute aktueller denn je. Doch nicht erst seit den Äußerungen von Innenminister de Maizière im letzten Jahr, als er das Kirchenasyl mit der Scharia verglich, hängt diese prophetische Praxis zur Schaffung von Perspektiven für Geflüchtete an einem seidenen Faden. Die Ereignisse im August um die gewaltsame Auflösung eines Kirchenasyls in einem Münsteraner Kloster haben die öffentliche Diskussion um das Kirchenasyl neu entfacht. Um so mehr gilt es, das Asyl in der Kirche als Praxis des Menschenrechtsschutzes mit seiner über 30jährigen Tradition zu stärken. 

Das Institut für Theologie und Politik und das Netzwerk Kirchenasyl Münster haben eine Handreichung für haupt- und ehrenamtlich Engagierte in der Arbeit mit Geflüchteten, Kirchengemeinden und Interessierte erstellt. Sie soll ein Beitrag dazu sein, über das Kirchenasyl aufzuklären, migrationspolitische Hintergrundinformationen zu liefern und das Kirchenasyl theologisch und politisch einzuordnen.

Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2016 wird es am Samstag, 24. September um 14 Uhr im Kirchenfoyer, Salzstr. 1, Münster, eine Informationsveranstaltung zum Kirchenasyl und die Vorstellung der neuen Handreichung „KIRCHEN.ASYL – Kirchenasyl ist Menschenrechtsschutz“ geben. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen!

Infos: www.kirchenasyl-ms.de und www.itpol.de

Lotterie Asyl

Rechtsweg ausgeschlossen oder Deutschland auf dem Weg in die geschlossene Gesellschaft

Veranstaltung am Donnerstag, 22. September um 19 Uhr in der Bezirksregierung, Domplatz 1-3.

Das neue Asylpaket II hat u.a. ein Ziel: noch mehr Menschen schneller abzuschieben, selbst dann, wenn sie körperlich oder psychisch schwer krank sind; auch wenn eine Abschiebung lebensbedrohlich erscheint. Der Familiennachzug wird drastisch eingeschränkt. Wir reden über besondere Aufnahmezenten, über beschleunigte Verfahren ohne Chance, die Gründe für die Flucht ausreichend darzulegen. Wir reden über das Ausblenden des Kindeswohls, über fehlende oder unzureichende Gesundheitsversorgung. Wir reden über ein Schnellverfahren, mit dem alleinigen Ziel, das bestehende Asylrecht einzuschränken Grundgesetzlich verbriefte Rechte wie Freizügigkeit, Schutz der Familie oder Rechtsweggarantie werden eingeschränkt oder ausgesetzt. Und wie so oft sind Familien die Leidtragenden! Die Vertreterinnen und Vertreter des Runden Tisches in Münster wollen, dass das Recht auf Schutz und Asyl nicht noch weiter ausgehöhlt wird! Es ist bitter und beschämend, wie diese Einschränkungen greifen. Wir alle sollten nicht vergessen, dass die nun beschnittenen Rechtsansprüche einmal eine politische Konsequenz aus der deutschen Geschichte waren.
(Infoflyer und Anmeldemöglichkeit hier.) 

Weihbischof feiert Gottesdienst mit Erstkommunionkindern

Am Sonntag, 18. September feiert Weihbischof Dr. Zekorn einen Gottesdienst der Erstkommunionkinder aus dem Stadtdekanat Münster im St.-Paulus-Dom. Alle Kinder aus der Stadt Münster, die in diesem Jahr ihre erste heilige Kommunion empfangen haben, sind mit ihren Familien um 16:00 Uhr zu diesem besonderen Gottesdienst in den St.-Paulus-Dom eingeladen.

Katholikentag 2018: Rund 130 Münsteraner informieren sich

Der Katholikentag 2018 ist schon jetzt Thema für viele Münsteraner. Das zeigte sich am 14. September bei einer ersten Informationsveranstaltung, zu der das Stadtdekanat und das Katholikentagsbüro eingeladen hatten. Rund 130 Interessierte aus Pfarreien, Verbänden und Einrichtungen kamen in die Akademie Franz Hitze Haus, um sich über den Stand der Dinge zu informieren. Einen Tag zuvor war bereits das Leitwort „Suche Frieden“ vorgestellt worden, unter dem der Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 stattfinden wird.

Wie geht Katholikentag? Was wird stattfinden? Wer kann mitmachen? Solche Fragen standen im Mittelpunkt des Treffens. „Alle können mitmachen“, betonte Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp, Diözesanbeauftragter für den Katholikentag, „alle, die inhaltlich etwas beitragen wollen, aber wir sind auch auf musikalische oder Kleinkunstangebote angewiesen. Ausstellungen, Kabarett, Theater, alles ist möglich. Es gibt eine ganze Bandbreite der Beteiligungsmöglichkeiten.“

Und die Wünsche der Münsteraner fanden unmittelbar Gehör: Mit konkreten Vorschlägen wie Gottesdiensten in verschiedenen Sprachen, einer Veranstaltungsreihe zu Kirche und Wissenschaft oder einem Programm für Sehbehinderte ließen sie die Organisatoren wissen, was aus ihrer Sicht unter anderem zu einem gelingendem Katholikentag gehört. Damit verbanden sie zahlreiche Wünsche beispielsweise nach einer hohen Beteiligung der Besucher an Veranstaltungen, starken Symbolen und den Mut zur thematischen Konzentration.

Zusammen mit Leona Blesenkemper und Christian Meyer vom Katholikentagsbüro sowie Dr. Andreas Kratel, stellvertretender Geschäftsführer der Geschäftsstelle Katholikentag in Münster, stellte Winterkamp den Zeitplan vor. Das in Kürze startende Online-Bewerbungsverfahren für Programmvorschläge sowie eine zentrale Auftaktfeier im Mai 2017 markieren darin die nächsten Meilensteine. Ab Juli 2017 folgen die Freischaltung der Teilnehmeranmeldung sowie die Helferwerbung, denn: „Ohne Ehrenamtliche geht es nicht“, betonte Winterkamp. Rund 2000 ehrenamtliche Helfer würden für den Katholikentag benötigt.

Auch Notburga Heveling, Vorsitzende des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Münster, sieht dem Großereignis positiv entgegen: „Katholikentag macht Spaß! Es macht Spaß, da zu sein, es kann auch Spaß machen, sich zu beteiligen. Wir werden einen tollen Katholikentag haben und wir möchten alle darüber informieren, was da los sein wird.“ Von der Vorbereitungszeit erhoffe sie sich, dass sich die Nachricht über das, was 2018 in Münster stattfinden wird, dynamisch verbreitet: „Im Katholikentag liegt eine große Chance, Kirche auch anders zu erleben.“ (pbm/acl)

Gesprächsabende zur Klimapolitik

Klimapolitik ist in Münster ein großes Thema. Schon seit einigen Jahren trägt die Stadt den Titel „Klimahauptstadt“, jetzt soll sie als eine von 22 Masterplan-Kommunen die vom Bund beschlossenen Klimaziele beispielhaft umsetzen.

Aus diesem Anlass lädt das Kirchenfoyer Münster zusammen mit der Klimainitiative Münster zu einer dreiteiligen Gesprächsreihe mit dem Titel „Diesseits der Sintflut“ zu den Themen Klimakrise, Gerechtigkeit und Verantwortung ein.

Der erste Gesprächsabend mit dem Titel „Unsere Klimaziele – ehrgeizig oder illusionär?“ findet am Donnerstag, 15. September, um 19.30 Uhr im Kirchenfoyer (Salzstraße 1) statt. Bundestagsabgeordnete Sybille Benning und Matthias Peck, Dezernent für Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Münster, werden mit den Gästen über die Klimapolitik in Münster und im Bund nach dem Pariser Klimaabkommen diskutieren. Der Eintritt ist frei.

Die weiteren Abende sind am 27. Oktober zum Thema „Nicht ich! Nicht wir! Nicht jetzt! Nicht hier! – Nachdenken über politische und persönliche Verantwortung im Zeitalter des Klimawandels“ und am 15. November zum Thema „Der Klimawandel und unser Konsumklima. – Gesprächsabend über Wirtschaft und ökologische Verantwortung“.

„Suche Frieden“

„Suche Frieden“ lautet das Leitwort für den 101. Deutschen Katholikentag, der von Mittwoch, 9. Mai, bis Sonntag, 13. Mai, 2018 in Münster stattfinden wird. Frieden, so soll das Leitwort zum Ausdruck bringen, wird das Schwerpunktthema dieses Katholikentags sein.

Das Leitwort könne doppeldeutig verstanden werden „Zum einen kann es jeder als persönliche Aufforderung verstehen, selbst den Frieden zu suchen. Zum anderen kann jeder mit dem Leitwort ein ganz persönliches Zeugnis geben, indem er bekennt, dass er den Frieden sucht“, erklärte der Bischof des gastgebenden Bistums Münster, Dr. Felix Genn, bei der Vorstellung des Leitwortes am Dienstag, 13. September, im Franz Hitze Haus Münster.

„Suche Frieden – das meint für uns deutlich mehr, als dass wir uns die Abwesenheit von Gewalt und Krieg wünschen“, betonte er, „Frieden ist nicht nur die Abwesenheit von Krieg. Frieden beginnt bei mir selbst: Leben wir wirklich mit uns selbst in Frieden? Und: Wie sieht es in unseren Familien aus, in unserer Nachbarschaft, am Arbeitsplatz? Auch bei diesen ganz alltäglichen Situation setzt das Leitwort an und will uns ermutigen, hier Frieden zu suchen.“

Das Leitwort ist der Heiligen Schrift entnommen, genau Psalm 34, Vers 15. „Gottes Botschaft an die Menschen ist eine Friedensbotschaft“, unterstrich Bischof Genn, „im Kontext des Leitworts macht der Psalmbeter deutlich, dass Gott ihn in seiner Not gehört hat und ihm nahe gewesen ist. Gott war für ihn ansprechbar, hat ihm geholfen, ihn errettet und erlöst. Darauf gründet sich seine Hoffnung, das macht ihm Mut. Kann das nicht auch für uns eine ermutigende Botschaft sein? Auch wir können darauf vertrauen, dass Gott hört, wie sehr wir nach Frieden für uns und unsere Welt suchen.“

„In der Stadt Münster und im Blick auf das Veranstaltungsjahr des Katholikentages haben wir nicht lange nach einem unverwechselbaren Generalthema suchen müssen“, sagte der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Thomas Sternberg. „Münster trägt den Beinamen Friedensstadt. Münster wurde – zusammen mit Osnabrück – zur Friedensstadt, nachdem in dem grausamsten Krieg der frühen Neuzeit über drei Jahrzehnte hinweg Millionen Menschen hingeschlachtet und ganze Länder Europas verwüstet worden waren und man 1648 endlich hier Frieden schließen konnte“, führte Sternberg weiter aus“, „dreißig Jahre zuvor, 1618 – im Katholikentagsjahr dann also vor genau 400 Jahren – wurde dieser von den Menschen damals als wahrer Weltenbrand empfundene Krieg entfacht. Daran werden wir beim Katholikentag 2018 denken.“ In diesem Zusammenhang erinnerte Sternberg auch an das dann einhundert Jahre zurückliegende Ende des 1. Weltkriegs.

Der ZdK-Präsident hob hervor, dass der irdische Friede nicht nur Gnade und Gottesgeschenk ist. „Wir müssen uns dafür schon auch einsetzen, daran arbeiten, und immer wieder neu nach Wegen zum Frieden suchen“, betonte er, „im 34. Psalm heißt es: ‚Meide das Böse und tu das Gute; suche Frieden und jage ihm nach!‘ Klare Ansagen! Man muss weder Jude noch Christ sein, um sagen zu können: Habe verstanden! Wir sollen nach Frieden suchen, ihm sogar nachjagen, sprich: Nicht nur nach ihm ,suchen‘, sondern uns auch ehrlich bemühen, ihn zu finden. Wir sollen an seinem Zustandekommen mitwirken, wann und wo immer es uns möglich ist.“

Sternberg erinnerte daran, dass Katholikentage seit ihren frühesten Anfängen mit dem Anspruch verbunden sind, die Zeichen der Zeit zu erkennen, sie zu analysieren und aus der Perspektive des Evangeliums nach Antworten und Lösungen für die damit verbundenen Herausforderungen zu suchen. „Es gehört zu den Essentials unseres Selbstverständnisses als katholische Laien, dass wir nicht abseits stehen, uns nicht abwenden oder wegducken, sondern dass wir mittendrin stehen in unserer Welt. Christen sind keine frömmelnden Sonderlinge – Christen haben und übernehmen Verantwortung – für unsere Kirche und in unserer Gesellschaft! Katholikentage sind Orte, an denen das zum Ausdruck kommt, in aller Öffentlichkeit und unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit.“ (pbm/al)

Wie geht Katholikentag? - Erste Antworten gibt es am 14. September

Vom 9. bis 13. Mai 2018 findet der nächste Katholikentag in Münster statt. Die Vorbereitungen dafür sind bereits angelaufen. Wie geht Katholikentag überhaupt? Ist es möglich, sich am Programm zu beteiligen? Wer könnte sich einbringen? Solche und ähnliche Fragen sollen zur Sprache kommen.

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Haus der Familie baut Flüchtlingsarbeit aus

v.l.: Barbara Lipperheide, pädagogische Mitarbeiterin und Leiterin der interkulturellen Lernkurse im Haus der Familie, Stadtdechant Jörg Hagemann, Edith Thier, Leiter Haus der Familie und Hans-Dieter Sauer, Pastoralreferent und aktiv in der Flüchtlingshilfe Ost - Foto: Kerstin Bücker

Erster interkultureller Lernkurs für Männer

Bereits seit sechs Jahren werden Frauen im Haus der Familie zu Kulturvermittlerinnen ausgebildet. „Jetzt sind aber auch mal die Männer dran“, sagt Barbara Lipperheide, die Leiterin der Lernkurse im katholischen Bildungsforum des Stadtdekanats Münster, dem „Haus der Familie“. Dank einer Spende des „City Advent“, einer Aktion der Kirchen in Münster, die Menschen auf den Advent einzustimmen, kann nun auch der Start eines ersten interkulturellen Kurses für Männer unterstützt werden.

Mit der Lichtinstallation in der Überwasserkirche zur Adventszeit fing alles an, erzählt Stadtdechant Jörg Hagemann. „Bei der Aktion im vergangenen Jahr zum Thema ,Gebt mir eine Heimat` haben wir kleine, grüne Jesus-Figuren gegen eine Spende abgegeben“, sagt Hagemann. Dabei seien insgesamt 10.000 Euro zusammengekommen, die an die Flüchtlingshilfe gingen.

Das Team der Flüchtlingshilfe Münster, zu denen auch Pastoralreferent Hans-Dieter Sauer gehört, hat sich entschieden, dass Geld in ein etwas anderes Projekt zu investieren, die interkulturellen Lernkurse für Männer.

Genau dafür war das Haus der Familie der richtige Ansprechpartner, denn die Mitarbeiter leisten seit vielen Jahren einen Beitrag in der Integrationsarbeit für die Stadt Münster. So werden bereits seit sechs Jahren Frauen in transkulturellen und interkulturellen Projekten ausgebildet: Gespräche führen, Gruppen leiten und sich austauschen – über Kultur- und Religionsgrenzen hinweg.

„Mit der Spende fängt nun die Arbeit an“, sagt Lipperheide, die sich nun nicht nur um die Kurse für Frauen, sondern auch für die Männer kümmern wird. „Die Details müssen wir in den nächsten Tagen noch klären, freuen uns aber, endlich starten zu können.“

Historische Werke treffen auf zeitgenössische Kunst

Ausstellung "Geeinte Fragmente" in St. Joseph - für kurze Zeit kehren sie in die Kirche St. Joseph nach Münster zurück: Fragmente des 1944 weitgehend zerstörten Hochaltars aus der Werkstatt Ferdinand Langenbergs in Goch. Sechs Wochen werden sie im Kirchenraum ausgestellt und dokumentieren Kriegszerstörung und Verluste. Doch sie stehen nicht für sich alleine: Die historischen Stücke treffen auf aktuelle künstlerische Perspektiven. Die vier zeitgenössischen Künstler Anne Kückelhaus, Sandra Pulina, Julian Reiser und Lena von Gödeke zeigen eigens für diese Ausstellung geschaffene Werke, die Thema, Ort und Kontext individuell aufgreifen.

Eröffnet wird die von Michaela Herkenroth-Hußmann und Sandra Pulina betreute Ausstellung mit dem Titel „Geeinte Fragmente“ am Sonntag, 11. September, um 12 Uhr in St. Joseph an der Hammer Straße in Münster. „Sie zielt insbesondere auf die Interaktion historischer und zeitgenössischer Werke in einem speziellen Kirchenraum und adressiert bewusst das Hier und Jetzt“, erklärt Dr. Susanne Kolter, Pastoralassistentin in St. Joseph und Organisatorin der Ausstellung. Diese solle außerdem den Blick für Kunst im Kirchenraum schärfen – Kunst, die in diesem Fall weder auf Dauer ausgestellt werde noch im klassischen Sinne Andachtsbild oder Funktionskunst sei, sagt sie. „Sie soll aber dennoch die Atmosphäre und Geschichte des Ortes nutzen und zum Nachdenken über Fragmentarisches und Geeintes anregen.“

Bis Dienstag, 18. Oktober, ist die Ausstellung täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr (außerhalb der Gottesdienstzeiten) geöffnet. Führungen können unter kolter-s@bistum-muenster.de angefragt werden. Zum Abschluss der Ausstellung hält Prof. Dr. Reinhard Hoeps von der Katholisch-Theologischen Fakultät Münster am 18. Oktober um 19 Uhr ein Impulsreferat in St. Joseph.

Stadtwallfahrt nach Telgte

Unter dem Leitwort „Selig die Barmherzigen!“ machen sich in diesem Jahr die Wallfahrer am Sonntag, 4. September 2016 auf den Weg von Münster nach Telgte. Die Wallfahrt beginnt um 7:00 Uhr vor dem Paradies des St. Paulus-Domes mit einer Statio. Von dort aus geht der Wallfahrtsweg vorbei an der Mauritzkirche und der Pleistermühle nach Telgte.

Unterwegs können sich wie immer weitere Gruppen oder Einzelpilger anschließen. Um 11:30 Uhr ist der Pilgergottesdienst aller Wallfahrer in Telgte. Weihbischof Dr. Stefan Zekorn wird die Wallfahrt wieder begleiten. Die geistliche Leitung hat Pfarrer Dr. Hans-Werner Dierkes. Eine Möglickeit, mit Bussen nach Münster zurück zu fahren, beststeht um 13:15 vom Bürgerhaus aus.

Genug Unterschriften für das Bürgerbegehren "Freier Sonntag"

Das Bürgerbegehren "Freier Sonntag Münster" hat die erforderliche Anzahl an Unterschriften knapp erreicht. Die Initiatoren hatten am 6. Juli 10 942 Unterschriften an Oberbürgermeister Markus Lewe überreicht. Diese hat das Amt für Bürger- und Ratsservice überprüft. Ergebnis: "9907 Unterschriften sind gültig, das sind 31 mehr als erforderlich", so Stadtrat Wolfgang Heuer. Als ungültig erwiesen sich 1035 Unterschriften. Davon stammten 520 von Personen, die in Münster nicht mit Hauptwohnung oder überhaupt nicht gemeldet waren. Andere hatten zum Beispiel mehrfach (166) oder unleserlich (123) unterschrieben.

Für ein Bürgerbegehren werden in Städten bis 500 000 Einwohner die Unterschriften von vier Prozent der kommunalwahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger benötigt. Daraus ergibt sich für Münster die Zahl von 9876 Unterschriften. Nun wird der Rat in einer Sondersitzung am Mittwoch, 31. August, über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens und in der Sache selbst entscheiden. Wenn das Bürgerbegehren zulässig ist, kann er ihm entweder entsprechen und seinen Beschluss zu verkaufsoffenen Sonntagen aufheben. Entspricht er dem Bürgerbegehren nicht, ist nach der Ratssitzung innerhalb von drei Monaten ein Bürgerentscheid durchzuführen.

Stadtdekanat Münster legt Statistik 2015

Foto: Presseamt Münster, Peter Grewer

Die Zahl der Kirchenaustritte ist im Stadtdekanat Münster im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken: 1.115 Katholiken erklärten ihren Austritt, das waren 184 (14,2 Prozent) weniger als im Vorjahr. 47 Personen, die die Kirche verlassen hatten, traten im Stadtdekanat Münster im vergangenen Jahr wieder in die katholische Kirche ein, hinzu kamen ...

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