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„Über den Wert des Sonntags ins Gespräch kommen“

Freuen sich über das rege Interesse am Bürgerbegehren in Kinderhaus St. Josef: Wolfgang Nienhaus, Teamsprecher KAB Sprakel; Georg Stetskamp, Vorstand KAB Kinderhaus; Claudia Korsmeier, Vorstand des Stadtkomitees der Katholiken; Marlies Jägering, Stadtvorsitzende KAB; Werner Holz, Vorstand KAB Kinderhaus (hintere Reihe von links), Christoph Hansen, Bezirksvorsitzender KAB Hamm-Münster-Warendorf; Pfarrer Ulrich Messing (vorne von links). (Fotos: Bischöfliche Pressestelle/Jürgen Flatken)

In den Kirchengemeinden des Stadtdekanats Münster ist das Bürgerbegehren gegen zusätzliche verkaufsoffene Sonntage in Münster eröffnet worden. Im Anschluss an die Sonntagsgottesdienste in den Kirchen des Stadtdekanats wurden Unterschriftenlisten ausgelegt, in die sich die Besucher eintragen konnten. Mit ihrer Unterschrift fordern sie, dass sich der Rat der Stadt Münster erneut mit dem Thema „Freie Sonntage Münster“ beschäftigt.

Pfarrer Ulrich Messing, Präses des Stadtkomitees der Katholiken in Münster, freute sich über das große Interesse an dem Bürgerbegehren. Er sowie Mitglieder der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) eröffneten nach dem Gottesdienst in Kinderhaus St. Josef mit ihren Unterschriften das Bürgerbegehren seitens der Kirchengemeinden. „Unsere Initiative richtet sich nicht gegen die Kaufmannschaft“, machte Messing deutlich, „sondern wir wünschen uns, dass sich insgesamt in der Gesellschaft wieder über den Wert des Sonntags unterhalten wird.“ Insbesondere die Adventszeit stelle aus christlicher Sicht eine Zeit der Besinnung und des Innehaltens dar und müsse als Vorbereitungszeitung auf das Weihnachtsfest geschützt werden.

Auch die KAB Deutschlands, die sich seit vielen Jahren bundesweit für den arbeitsfreien Sonntag einsetzt, begrüßt die Initiative. „Der Sonntag erinnert uns daran, dass unser Leben nicht an eigener Leistung hängt. Leben ist mehr als Arbeit, Produktion und Geld verdienen“, heißt es in einem Schreiben der KAB. Der Sonntag sei der Tag in der Woche, an dem die Bedürfnisse der Kultur und Religion, der Familie, der Vereine und des Einzelnen vor den Interessen der Wirtschaft stünden.

Der Rat der Stadt Münster hatte am 11. Mai verkaufsoffene Sonntage am zweiten Adventssonntag sowie am Hansemahl- und Herbstsend-Sonntag beschlossen. Diese Regelung soll bis 2019 gelten. Das Bündnis „Freier Sonntag für Münsteraner“, zu dem unter anderem die Gewerkschaft Verdi gehört, will diese Ausweitung der Sonntagsöffnung mit einem Bürgerbegehren verhindern. Binnen sechs Wochen sollen knapp 10.000 Unterschriften wahlberechtigter Münsteraner für das Bürgerbegehren gesammelt werden.

Kein Platz für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

Katholische und evangelische Kirche in Münster unterstützten Aufruf von Amnesty International
Menschenkette in Münster am 18. Juni

„Wer Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zulässt widerspricht der Botschaft Jesu. Seinem Beispiel entsprechen die Kirchen, wenn sie sich angesichts  Gewalt und Hass gegenüber Geflüchteten gerade für diese Menschen, die aus Krieg und Terror geflohen sind, einsetzten.“ Das hat die katholische und evangelische Kirche am 8. Juni in Münster betont. Die Kirchen unterstützen damit einen Aufruf von Amnesty International. Die Organisation hat für Samstag, 18. Juni in Münster zu einer Menschenkette aufgerufen, um ein Zeichen für Menschlichkeit und Toleranz zu setzen. In Münster hatte es am vergangenen Wochenende bereits zum zweiten Mal einen Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft gegeben. Bundesweit soll es am 18./19. Juni Menschenketten geben. Die Aktion steht unter dem Motto „Hand in Hand gegen Rassismus – für Menschenrechte und Vielfalt.“

Auch Bischof Genn betont im Blick auf diese Aktion, „dass es gut ist, wenn möglichst viele Menschen auch in Münster deutlich machen: Rassismus darf in Deutschland nicht wieder salonfähig werden.“ Die evangelische Superintendentin Meike Friedrich und katholische Stadtdechant Jörg Hagemann unterstützen die Aktion von Amnesty International. Superintendentin Friedrich und Stadtdechant Hagemann betonen: „Es wäre ein tolles Zeichen, wenn viele Münsteranerinnen und Münsteraner – wie sie das auf beeindruckende Weise schon seit Monaten mit sehr tatkräftiger Hilfe tun – auch durch ihre Teilnahme an der Menschenkette deutlich machen: Rassismus hat in unserer Stadt keinen Platz.“

Die Menschenkette in Münster soll am Samstag, 18. Juni ab 16.30 Uhr gebildet werden. Sie soll vom Friedenssaal über den Domplatz, den Platz an der Überwasserkirche, den Rosenplatz bis zur Flüchtlingsunterkunft in der Münzstraße führen. Um 17.30 Uhr soll die Kette geschlossen werden.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.hand-in-hand-gegen-rassismus.de/home/

Pressemitteilung von Superintendentin und Stadtdechant

An der Seite der Schwachen
Christliche Kirchen zum mutmaßlichen Anschlag auf Hiltruper Flüchtlingseinrichtung

Mit Erschütterung und Entsetzen haben Superintendentin Meike Friedrich und Stadtdechant Jörg Hagemann auf den abermaligen mutmaßlichen Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim in Hiltrup reagiert.

Angesichts von Medienberichten über hunderte von Toten auf dem Mittelmeer sei es unfassbar und beschämend, dass Menschen dazu fähig seien, den Versuch zu unternehmen, Unterstützung und Zuwendung gegenüber den Hilfesuchenden zu verhindern.

„Ich bin zornig, dass es wenigen gelingt, das Engagement von vielen ad absurdum zu führen“, so Superintendentin Friedrich. „Das darf nicht das Bild sein, das die Friedensstadt Münster zeigt! Dankbar bin ich für die Vielen, die Geflüchteten so vielfältig helfen“, betont Stadtdechant Hagemann. Die beiden leitenden Geistlichen sprechen sich dafür aus, dass Münster weiterhin eine Stadt ist, die gegen Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt über alle religiösen, politischen und gesellschaftlichen Grenzen zusammensteht.

Gemeinsam mit den Gemeindepfarrern der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinden vor Ort, Mike Netzler, Beate Bentrop und Klaus Maiwald, betonen sie: „Wir glauben an einen Gott, der an der Seite der Schwachen steht. Deshalb werden die Kirchen nicht müde werden, für die Benachteiligten einer Weltgesellschaft einzutreten.“

Katholikentag 2018 in Münster

Die Vorfreude war Bischof Dr. Felix Genn bei jedem seiner Auftritte in Leipzig anzumerken: "Kommen Sie 2018 zum Katholikentag nach Münster!"

Gerade ist der 100. Katholikentag mit dem Schlussgottesdienst zu Ende gegangen, da richtet der Bischof den Blick schon auf das nächste katholische Großereignis in zwei Jahren.
Dann ist Münster vom 9. bis 13. Mai Gastgeberstadt der vom Zentralkomitee der  Katholiken (ZdK) organisierten Veranstaltung.

Münster – das sei nicht nur die Fahrradhauptstadt oder der beliebteste ARD-Tatort. Als Metropole Westfalens sei Münster eine junge, bunte, weltoffene Bürger-, Studenten- und Bischofsstadt, warb Genn für einen Besuch 2018. In der Stadt des Westfälischen Friedens, forderte der Bischof die Katholikentagsbesucher von Leipzig auf, solle erneut gemeinsam ein Zeichen für Frieden, Nächstenliebe und Menschenwürde gesetzt werden - über alle Grenzen, Konfessionen und Religionen hinweg.

Bilder und Impressionen vom Katholikentag 2016 finden Sie hier.

Stellungnahme zum Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft

Superintendentin Friedrich und Stadtdechant Hagemann

Mit großem Erschrecken und Enttäuschung reagieren Superintendentin Meike Friedrich und Stadtdechant Jörg Hagemann auf die Nachricht eines verübten Brandanschlages auf die im Bau befindliche Flüchtlingsunterkunft in Münster-Hiltrup. 

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