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500 Jahre nach der Reformation gemeinsam feiern

Ökumenisches Fest an Pfingtmontag, 5. Juni, auf dem Domplatz in Münster

„Zusammen wachsen“ – unter diesem Motto feiern Christen verschiedener Konfessionen am Pfingstmontag, 5. Juni, auf dem Domplatz in Münster ein ökumenisches Fest. Dazu laden anlässlich des 500-jährigen Reformationsgedenkens das Bistum Münster und die Evangelische Kirche von Westfalen gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Münster (ACK) ein.

„Wir wollen uns begegnen, miteinander feiern, singen und beten und uns dafür einsetzen, dass die Gemeinschaft von Christinnen und Christen in unserer Stadt und in der Region Westfalen immer stärker wird“, erklärt Dr. Michael Kappes, Leiter der Fachstelle Theologische Grundfragen und Ökumene im Bistum Münster. Das diesjährige Motto „zusammen wachsen“ bringe dieses Anliegen wachsender Gemeinschaft unter den Christen und Kirchen gut zum Ausdruck.

Nach einer musikalischen Einstimmung ab 11 Uhr beginnt das Fest um 11.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst mit Bischof Dr. Felix Genn und Präses Annette Kurschus. Die leitende Theologin der westfälischen Landeskirche wird die Predigt halten. An dem Gottesdienst beteiligt sind neben Christoph Pistorius, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, auch Vertreter aus den verschiedenen Mitgliedskirchen der ACK. In einem Zelt findet parallel zum Gottesdienst die „Kinderkirche“ statt.

Im Anschluss wird eine Vereinbarung zwischen den evangelischen Landeskirchen in Rheinland und Westfalen und dem Bistum Münster vorgestellt, mit der die ökumenische Zusammenarbeit vertieft werden soll. Der von Bischof Genn, Präses Kurschus und Vizepräses Pistorius unterzeichnete, ökumenische Aufruf wird anschließend an die Anwesenden ausgeteilt. „Der Aufruf ermutigt durch konkrete Empfehlungen und Vereinbarungen zu einer Intensivierung der ökumenischen Zusammenarbeit“, ergänzt Kappes. 

Mit einem „Markt der Möglichkeiten“ geht es nach dem Mittagessen ab 13 Uhr weiter. Gemeinden, kirchliche Gruppen, Einrichtungen von Diakonie und Caritas sowie ökumenische Zusammenschlüsse präsentieren ihre Initiativen und Projekte. Ab 14 Uhr beginnt das Bühnenprogramm. Höhepunkt ist der Auftritt der christlichen Popsängerin Judy Bailey mit ihrer Band, die auch ein Mitmach-Programm für Kinder bietet. Ebenfalls mitwirken wird ein Projektchor; mitsingen dürfen alle, die Spaß am Singen haben. In einer Podiumsveranstaltung werden konkrete Anstöße und Perspektiven für die künftige Zusammenarbeit der Konfessionen thematisiert. Mit einer ökumenischen Andacht um 16 Uhr im Dom endet das Fest.

Der Projektchor, zu dem alle eingeladen sind, die gerne singen, probt am Samstag, 3. Juni, von 16 Uhr bis 17.30 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche (Hoyastraße 22) in Münster. Anmeldung dazu nehmen Kreiskantor Klaus Vetter (klaus.vetter@ev-kirchenkreis-muenster.de) oder Regionalkantorin Jutta Bitsch (juttabitsch@web.de) entgegen.

Zwei neue Pfarrer für St. Lamberti

(v.l.): Kay Henning Arracher (Vorsitzender des Pfarreirates); Mareike Dörenkamp (Pastoralassistentin); Domkapitular Hans-Bernd Köppen; Pfr. Dr. Detlef Ziegler; Sr. Christa Brünen (Pastoralreferentin) Stadtdechant Jörg Hagemann; Barbara Nieß (stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands)
Foto: Stadtdekanat Münster

Domkapitular Hans-Bernd Köppen und Dr. Detelf Ziegler leiten künftig Pfarrei in Münsters Innenstadt 

Die Pfarrei St. Lamberti in Münster bekommt zwei neue Pfarrer: Domkapitular Hans-Bernd Köppen und Dr. Detlef Ziegler werden ab September gemeinsam die Pfarrei in der Münsteraner Innenstadt leiten. Am Abend des 16. Mai haben sie sich, unter Moderation von Stadtdechant Jörg Hagemann, den Mitgliedern des Pfarreirates und des Kirchenvorstands von St. Lamberti vorgestellt. Das Gespräch verlief in einer sehr guten und konstruktiven Atmosphäre. Die beiden Priester treten die Nachfolge von Dr. Ludger Winner an, der im Sommer emeritiert wird. Die Amtseinführung der beiden neuen Pfarrer ist für den 3. September vorgesehen. In der Pfarrei St. Lamberti leben rund 6.400 Katholiken.

Hans-Bernd Köppen leitet derzeit die Hauptabteilung „Seelsorge-Personal“ im Bischöflichen Generalvikariat. Diese Aufgabe wird er abgeben, er bleibt Domkapitular am St.-Paulus-Dom in Münster. Dr. Detlef Ziegler arbeitet derzeit als Ausbildungsreferent für theologische Grundfragen am Institut für Diakonat und pastorale Dienste (IDP) im Bistum Münster. Diese Arbeit wird er reduzieren, seinen Lehrauftrag an der Theologischen Fakultät der Universität Münster im Fach Homiletik (Predigtlehre) wird er weiter wahrnehmen. 

Dass zwei Priester gemeinsam eine Pfarrei leiten (der Fachbegriff lautet „in solidum“ und meint die „solidarische Wahrnehmung“ der Seelsorge in der Pfarrei), ist im Kirchenrecht ausdrücklich vorgesehen. Im Bistum Münster gibt es dieses Modell bereits an verschiedenen Orten, etwa in Haltern oder in Münster, St. Liudger.

Bistum startet Countdown für Katholikentag

Im Rahmen des Wortgottesdienstes wurde das Symbol vorgestellt, das im Bistum den Weg zum Katholikentag begleitet. Die ersten „Blanko-Formulare“ erhielten Vertreter kirchlicher und gesellschaftlicher Gruppen von Bischof Dr. Felix Genn.
Bischof Dr. Felix Genn schaute bei den Chören und Bands vorbei, die den „AufKLANG“ in Münsters Innenstadt musikalisch gestalteten – wie hier am Erbdrostenhof.

Fröhlich, bunt, kurzweilig und das alles bei fantastischem Frühsommerwetter - Bischof Dr. Felix Genn genoss am 13. Mai sichtlich das quirlige Treiben in Münsters City. Ein Jahr vor dem 101. Katholikentag in Münster startete das Bistum unter dem Motto „AufKLANG – Suche Frieden“ den Countdown. Über 60 Chöre und Bands mit mehr als 1200 Mitwirkenden waren dazu aus allen Teilen des Bistums in die Domstadt gekommen. Unplugged – also ohne elektrische Verstärkung – haben sie die Menschen zwischen Prinzipalmarkt und Salzstraße, zwischen Domplatz und Ludgeristraße unterhalten und so schon mal Katholikentagsflair nach Münster gebracht.

Die Vorfreude auf das kirchliche Großereignis vom 9. bis zum 13. Mai 2018 ist riesig, das war den ganzen Tag über zu spüren. Auch beim Bischof, der gemeinsam mit dem Diözesanbeauftragten für den Katholikentag, Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp, sowie der Vorsitzenden des Trägervereins, Anne Hakenes, und der Vorsitzenden des Diözesankomitees, Notburga Heveling, durch die Innenstadt schlenderte. Immer wieder stoppte Genn, um der Musik zu lauschen, mitzusingen und zu plaudern. Er zeigte sich begeistert vom Engagement der vielen Mitwirkenden: „Der Gesang führt die Menschen zusammen.“ Dass das Wetter, entgegen aller Vorherhersagen perfekt für eine Open-Air-Veranstaltung war, kommentierte der Bischof mit einem Schmunzeln: „Und genauso wird es auch im nächsten Jahr.“

Später feierte Genn einen Wortgottesdienst im proppenvollen St.-Paulus-Dom. Vor Beginn seiner Predigt entschuldigte er sich bei den Kindern: „Es kann etwas länger werden, aber die Erwachsenen sind schwerer von Begriff.“ Der Bischof appellierte an Groß und Klein, den Frieden zu suchen – in der Familie, im Freundeskreis und überall dort, wo Streit herrsche. „Wir sind als Friedenssucher unterwegs.“

Im Rahmen des Wortgottesdienstes wurde das Symbol vorgestellt, das im Bistum den Weg zum Katholikentag begleitet. In Erinnerung an den Westfälischen Frieden, der 1648 im münsterischen Rathaus besiegelt wurde, sollen „Blanko-Urkunden“ im Din-A-1-Format vor dem kirchlichen Großereignis jeweils von mindestens zwei Akteuren – Gruppen oder Einzelpersonen – kreativ gestaltet werden. Die Ergebnisse werden beim Katholikentag 2018 vom 9. bis 13. Mai präsentiert. 

Die ersten „Blanko-Formulare“ erhielten Vertreter kirchlicher und gesellschaftlicher Gruppen während des Wortgottesdienstes. Im Anschluss wurden Exemplare an alle Interessierten ausgegeben. Ab dem 15. Mai sind die „Friedensbotschaften“ in allen Familienbildungsstätten, Stadt-/Kreisdekanatsbüros sowie an sieben Orten im Offizialatsbezirk Oldenburg zu bekommen. 

Bei Currywurst und Getränken auf Kosten des Bischofs und immer noch strahlend blauem Himmel standen viele Besucher anschließend noch eine Weile auf dem Domplatz beisammen. Winterkamp zeigte sich nach einem langen Tag „mehr als zufrieden. Es war ein perfekter AufKLANG“. Und ganz sicher sind die allermeisten der Teilnehmer im Mai 2018 wieder mit dabei. Der Überzeugung ist auch der Bischof. Er verabschiedet sich am Ende des Gottesdienstes mit einem „Auf Wiedersehen 2018“.

Pfarrei St. Mauritz in Münster erarbeitet Schutzkonzept

Die Mitglieder der Präventionsgruppe der Pfarrei St. Mauritz in Münster: (von links) Jan-Christoph Horn, Marion Tumbrink (Pastoralassistentin), Sonja Andrees (Kita-Verbundleitung), Michael Tuschewitzki (Leitung Kinder- und Jugendtreff Cross Over und Präventionsfachkraft der Pfarrei), Doris Eberhardt, Elisabeth Hemfort (Kirchenvorstand) und Bernd Lenkeit (Pfarreirat und Kirchenvorstand).

Präventionsarbeit gegen grenzverletzendes Verhalten und sexualisierte Gewalt hat für das Bistum Münster hohe Priorität – auch in seinen Pfarreien und Einrichtungen. Haupt- und Ehrenamtliche werden in Präventionsschulungen über das Thema informiert und für den Umgang im Alltag sensibilisiert. Auch folgen bereits die ersten Pfarreien dem Auftrag des Bistums, ein sogenanntes Institutionelles Schutzkonzept (ISK) zu erstellen. „Ziel ist es, gemeinsam mit den Menschen in den Pfarreien ein praxisorientiertes, niedrigschwelliges und alltagstaugliches Konzept zu entwickeln“, erklärt Doris Eberhardt. Sie ist Präventionsfachkraft und berät und begleitet die Pfarreien in der Region Münster/Warendorf bei der Erstellung eines ISK. Als weitere Unterstützung hat die Fachstelle Prävention im Bistum Münster eine Arbeitshilfe herausgegeben.

Jan-Christoph Horn, Pastoralreferent in der Pfarrei St. Mauritz in Münster, leitet seit Herbst 2016 eine Projektgruppe der Pfarrei, die das ISK erarbeitet. Er ist dankbar für diese Form der Unterstützung und weiß um die Notwendigkeit: „Das ISK ist nicht nur ein Text. Es soll eine ‚Selbstverständlichkeit‘ im Leben der Pfarrei werden, um unbefangen und ohne Scheu in die Wirklichkeit sexualisierter Gewalt zu schauen.“ Die Projektgruppe, die aus Vertretern von Pfarreirat, Kirchenvorstand, Seelsorgeteam, Kindergarten, Jugendarbeit und Katechese besteht, habe zunächst die Bereiche definiert, in denen das ISK greifen soll. Wo potenzielles Risiko für grenzverletzendes Verhalten und sexualisierte Gewalt vorhanden ist, sei dabei die Leitfrage gewesen. „Unsere Auffassung ist, dass sexualisierte Gewalt nicht nur körperlicher Missbrauch ist, sondern schon bei der Sprache beginnt und auch ein gesundes Verhältnis von Nähe und Distanz betrifft“, erklärt er. 

Derzeit prüfe jedes Team den „Stand der Dinge“ bei sich. So reflektiere die Fachgruppe Jugend die Verhaltenskodices der Jugendgruppen, beispielsweise im Blick auf Ferienmaßnahmen; die Pfarrei als Dienstgeber nutze die Möglichkeit, ihr Personal in externen Seminaren zu schulen; der Personalausschuss prüfe, wie das Thema in Bewerbungsverfahren eingebracht werden könne. „Aus all dem ergibt sich, wo bereits Standards vorhanden sind und wo noch Klärungsbedarf besteht“, fasst Horn zusammen. Eine Herausforderung sieht er vor allem in den dafür benötigten Ressourcen, personell wie finanziell. 

Der zeitliche Mehraufwand durch die Schulungen ist eine Anfrage, den der Pastoralreferent vor allem von Ehrenamtlichen zu hören bekommt. „Da gilt es Überzeugungsarbeit zu leisten, denn eine vorgesetzte Vorschrift fände keine Akzeptanz“, erklärt er. Für viele in der Pfarrei Engagierte überwiege nach der Schulung aber der Nutzen: „Sie haben ihr persönliches Wissen und Handlungsspektrum erweitert und tragen die Kultur der Achtsamkeit in der Pfarrei mit“, sagt Horn. Das schließe die Bereitschaft der persönlichen und fachlichen Qualifizierung ein und damit auch die Schulungen zur Prävention sexualisierter Gewalt. 

Die Arbeitshilfe für Pfarreien zur Erstellung eines Institutionellen Schutzkonzeptes sowie Grundlagen, Informationen, Materialien und Methoden zu den Bausteinen des ISK stehen auf der Homepage www.praevention-im-bistum-muenster.de zum Download bereit.

Diözesankomitee verurteilt Abschiebepraxis

Das Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Münster verurteilt die jüngsten Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber nach Afghanistan. „Wir wenden uns gegen die derzeitige Einstufung dieses Landes als ‚sicheres Herkunftsland‘ und fordern die Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Niedersachen sowie die Bundesregierung auf, die Praxis zu stoppen und diese Einstufung zurückzunehmen“, erklärte Notburga Heveling, Vorsitzende der Laienvertretung im Bistum Münster.

Das „Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Münster“ ist der Zusammenschluss der organisierten Laien auf Bistumsebene. Ihm gehören Vertreter aus diözesanen Verbänden und Organisationen, den Räten der Kreis-, Stadt- und Landeskomitees der Katholiken sowie weitere katholische Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft an. Die Laienvertretung will nach eigenen Angaben „Stimme der Kirche“ in Politik und Gesellschaft sein; gleichzeitig will es innerkirchlich die Anliegen der Laien artikulieren und das kirchliche Leben mitgestalten. Das Bistum Münster zählt rund zwei Millionen Katholiken. 

Das Diözesankomitee im Internet: www.dioezesankomitee.de

Wahlaufruf der katholischen Laienvertretungen

Für Demokratie und Menschenwürde – gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit

Zur Teilnahme an den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen am 14. Mai 2017 rufen die Laienvertretungen der Erzbistümer Köln und Paderborn sowie der Bistümer Aachen, Essen und Münster auf. „Wer seine Stimme nicht abgibt, gibt sie denen, die sich gegen die Grundsätze unserer Demokratie stellen“, heißt es in einem gemeinsamen Wahlaufruf der Diözesanräte und Diözesankomitees der Katholiken in NRW.

Die christlichen Wähler sollten sich für Kandidaten entscheiden, „die sich für Menschenwürde und Toleranz, Solidarität und Mitverantwortung, Demokratie und friedliche Auseinandersetzung bei der Suche nach tragfähigen Kompromissen einsetzen“. Den Kandidaten, die Vorurteile und Hass gegen Minderheiten und Fremde schürten und eine Ideologie der Ungleichwertigkeit von Menschen verträten, könne mit der Stimmabgabe „die gebotene Absage erteilt werden“.

Zentrale Aufgaben der Politik sind nach Meinung der diözesanen Laienvertretungen der Einsatz für soziale Gerechtigkeit, die Förderung einer kinder-, jugend- und familienfreundlichen Gesellschaft, die Bewältigung der Folgen des demographischen Wandels wie auch der Einsatz für weltweite Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung. Die Wähler sollten Kandidaten sowie die Parteiprogramme daraufhin aus einer christlichen und menschenfreundlichen Perspektive kritisch prüfen und bei der Wahlentscheidung berücksichtigen. 

 

DOKUMENTIERT:

Wahlaufruf der Diözesanräte und Diözesankomitees zur Landtagswahl in NRW am 14. Mai 2017

Am 14. Mai 2017 finden in Nordrhein-Westfalen Landtagswahlen statt. Der Wahlkampf wird lauter, und die Vielfalt von Positionen und Wahlversprechungen wächst von Tag zu Tag.

Wir, die Diözesanräte und Diözesankomitees der Katholiken in Nordrhein Westfalen, rufen alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger auf, bei der Landtagswahl am 14. Mai 2017 von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Denn, wer nicht zur Wahl geht, bestimmt den Wahlausgang entscheidend mit. Viel mehr noch: Wer seine Stimme nicht abgibt, gibt sie denen, die sich gegen die Grundsätze unserer Demokratie stellen. Deshalb sind alle Christinnen und Christen aufgerufen, die Demokratie zu stärken, indem sie sich gegenseitig und besonders auch die, die nicht zur Wahl gehen wollen, ermutigen und selbstbewusst einladen: „Ich gehe wählen – du auch?“ 

Wir fordern alle Christinnen und Christen auf, sich mit offenen Augen und kritischem Blick für diejenigen Kandidatinnen und Kandidaten zu entscheiden, die sich für Menschenwürde und Toleranz, Solidarität und Mitverantwortung, Demokratie und friedliche Auseinandersetzung bei der Suche nach tragfähigen Kompromissen einsetzen. All denen, die Vorurteile und Hass gegen Minderheiten und Fremde schüren und eine Ideologie der Ungleichwertigkeit von Menschen vertreten, kann mit der Stimmabgabe die gebotene Absage erteilt werden. 

Zentrale Aufgaben der Politik sind auf allen gesellschaftlichen Ebenen: der Einsatz für soziale Gerechtigkeit in unserem Lande, die Förderung einer kinder-, jugend- und familienfreundlichen Gesellschaft, die Bewältigung der Folgen des demographischen Wandels und der Einsatz für weltweite Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung. 

Wir rufen auf, die Aussagen der Kandidatinnen und Kandidaten sowie die Parteiprogramme im Blick auf diese zentralen Aufgaben aus einer christlichen und menschenfreundlichen Perspektive kritisch zu prüfen und bei der Wahlentscheidung zu berücksichtigen. 

Wir beteiligen uns an den Wahlen! Nutzen auch Sie Ihre Stimme!

 

Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen
Diözesanrat der katholischen Frauen und Männer im Bistum Essen
Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln
Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Münster
Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn

AufKLANG – Suche Frieden

Auftaktveranstaltung zum Katholikentag am 13. Mai 2017 in Münster

Vom 9. bis 13. Mai 2018 findet in Münster der 101. Deutsche Katholikentag unter dem Motto „Suche Frieden" statt. Die Vorfreude bei allen, die den Katholikentag mit vorbereiten, wächst.

Ein Jahr zuvor, ab dem 13. Mai 2017, soll auch die Vorbereitung und Einstimmung der Menschen in unserem Bistum Münster auf den Katholikentag beginnen. Mit einem fröhlichen und bunten Fest unter dem Titel „AufKLANG – Suche Frieden" geben wir den Startschuss für das Vorbereitungsjahr.
Dazu laden wir hiermit ganz herzlich ein. Los geht’s um

  • 13:30 Uhr mit Musik und Katholikentagsflair auf den Plätzen der Innenstadt. Musikgruppen aller Art präsentieren ihr Können. Anmeldungen dazu sind noch bis zum 1. April möglich, das entsprechende Anmeldeformular finden Sie unter www.vorbereitung-katholikentag2018.de.
  • 17 Uhr Wortgottesdienst im Dom mit unserem Bischof Dr. Felix Genn
  • Im Anschluss wird es auf dem Domplatz gemütlich: Bei Musik, Getränken und Fingerfood klingt der Tag aus.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie den „AufKLANG – Suche Frieden" mitfeiern.

zusammen wachsen – nicht nur in Münster

500 Jahre nach der Reformation feiern Christen aller Konfessionen gemeinsam.
Judy Bailey: Mitmach-Programm für Kinder

„zusammen wachsen“ – unter diesem Motto feiern Christen verschiedener Konfessionen am Pfingstmontag, 5. Juni, auf dem Domplatz in Münster ein Fest für alle Generationen. Zum Reformationsjubiläum laden dazu in diesem Jahr die Evangelische Kirche von Westfalen und das Bistum Münster gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Münster (ACK) ein.

Nach einer musikalischen Einstimmung um 11 Uhr beginnt das Fest um 11:30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst mit Bischof Felix Genn und Präses Annette Kurschus. Die leitende Theologin der westfälischen Landeskirche wird die Predigt halten. Der Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Christoph Pistorius, wirkt ebenso mit wie Vertreter aus den verschiedenen Mitgliedskirchen der ACK. Gleichzeitig findet in einem Zelt die „Kinderkirche“ statt.

Anschließend wird der vom Bischof von Münster, der westfälischen Präses und dem rheinischen Vizepräses unterzeichnete Ökumenische Aufruf der Öffentlichkeit vorgestellt und übergeben.

500 Jahre nach der Reformation ermutigt diese Erklärung dazu, die evangelisch-katholische Zusammenarbeit weiterzuführen und zu intensivieren. Das Dokument enthält konkrete Empfehlungen und Selbstverpflichtungen der Kirchen für gemeinsame Aufgabenfelder.

Nach dem Mittagessen (ab 13 Uhr) öffnet ein bunter „Markt der Möglichkeiten“: Gemeinden, kirchliche Gruppen, Einrichtungen von Diakonie und Caritas und ökumenische Zusammenschlüsse präsentieren hier ihre Initiativen und Projekte.

Um 14 Uhr beginnt das Bühnenprogramm. Höhepunkt ist der Auftritt der christlichen Popsängerin Judy Bailey mit ihrer Band, die unter anderem ein Mitmach-Programm für Kinder bietet. Auch ein Projektchor wirkt mit – er ist offen für alle, die gerne singen (Probe siehe unten). Gleichzeitig findet eine Podiumsveranstaltung statt: Vor dem Hintergrund des Ökumenischen Aufrufs geht es hier um konkrete Anstöße und Perspektiven für die zukünftige Zusammenarbeit der Konfessionen. Eine ökumenische Andacht um 16 Uhr im Dom beschließt das Fest.

Projektchor-Probe
Wer gerne singt, kann im Projektchor mitwirken. Eine Probe dazu ist am Samstag, 3. Juni, von 16 bis 17:30 Uhr in der Heilig‑Kreuz‑Kirche, Hoyastraße 22, 48147 Münster. Anmeldung dazu bitte bis zum 14. Mai bei Kreiskantor Klaus Vetter (klaus.vetter@ev-kirchenkreis-muenster.de) oder Regionalkantorin Jutta Bitsch (juttabitsch@web.de).

Veranstaltungsflyer zum Download

 

 

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