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Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unserer Internetseite und möchten Sie darüber informieren, wie lebendig und vielfältig sich katholisch-kirchliches Leben in Münster darstellt.

Mit dem Pfarreirat in die neue Saison

Mit der Veranstaltung „START klar!“ möchten die Hauptabteilung Seelsorge und das Stadtdekanat Münster Pfarreiräte dabei unterstützen, dass sie gut in die neue Legislaturperiode durchstarten können.

Gemeinsam mit dem Seelsorgeteam entwickeln und organisieren Pfarreiräte die Pastoral vor Ort in Zeiten des Umbruchs. Manches Gewohnte trägt nicht mehr, neue Formen und Ansätze müssen entwickelt werden. Mut zum Experimentieren ist gefragt und auch eine gewisse Fehlerfreundlichkeit, weil nicht gleich alles Neuerdachte funktioniert.

Die Veranstaltung am 3. März im Franz Hitze Haus wird den Dienst der Pfarreiräte „unter einen guten Stern“ stellen (biblische Orientierung), über Unterstützungsmöglichkeiten des Bistums und des Stadtdekanats informieren, Grundlegendes des Auftrags als Pfarreirat bedenken und am Nachmittag verschiedene Workshops zu konkreten Handlungsfeldern anbieten.

Zum Herunterladen: Flyer Start klar!

 

 

Ehrenamtspreis 2018

Das Bistum Münster und das Diözesankomitee der Katholiken im Bistum vergeben in diesem Jahr zum zweiten Mal den Ehrenamtspreis des Bistums Münster. Darum bewerben können sich nicht nur katholische Initiativen, sondern innovative, nachhaltige oder modellhafte Initiativen aller Konfessionen und Religionsgemeinschaften ebenso wie Einzelpersonen. Bewerbungsschluss ist der 15. April 2018. Der Startschuss für die Bewerbungen ist beim Neujahrsempfang des Diözesankomitees am 13. Januar 2018 in Münster gefallen. 

Ehrenamtliche leisten im Bistum Münster mit ihrem Engagement einen zentralen Beitrag in Kirche und Gesellschaft. Dieser soll mit dem Preis gewürdigt werden. Im vergangenen Jahr hatten sich 115 Initiativen und Einzelpersonen beworben. „Wir finden es bewundernswert, dass sich so viele Menschen freiwillig dafür einsetzen, unsere Welt ein wenig besser zu machen“, betonen Bischof Dr. Felix Genn und Notburga Heveling, die Vorsitzende des Diözesankomitees der Katholiken, in der Ausschreibung des Preises. Ohne Ehrenamtliche würde Kirche und Gesellschaft etwas fehlen. Dabei gehe es nicht darum, die Lücken zu füllen, die durch vielleicht fehlende Hauptberufliche – gerade auch in der Kirche – entstünden. „Vielmehr gilt: Eine Kirche ohne Ehrenamtliche, ohne Freiwillige ist undenkbar“, unterstreichen Genn und Heveling. 

Mit dem Ehrenamtspreis sollen Menschen, Initiativen und Projekte ausgezeichnet werden, „die anpacken, wo sie Not erleben“. Die künftigen Preisträger helfen nach Genns und Hevelings Aussage ganz praktisch, „wo sie spüren, dass andere Unterstützung und Zuwendung brauchen – zum Beispiel für Gerechtigkeit oder bei der Bewahrung der Schöpfung oder auch, wenn es um behinderte oder benachteiligte Menschen geht.“ Weiter würdigen der Bischof und die Diözesankomitee-Vorsitzende das Engagement von Ehrenamtlichen: „Sie machen sich stark für die Vision einer besseren Welt.“ Oft geschehe das aus dem christlichen Glauben heraus, so dass damit bewusst ein Glaubenszeugnis gegeben werde. Gleichwohl sei der Preis ausdrücklich nicht auf katholische Initiativen beschränkt. 

Der erste Platz ist mit 5.000 Euro dotiert, der Zweitplatzierte erhält ein Preisgeld von 3.000 Euro, der Drittplatzierte 2.000 Euro. Die Jury besteht aus Generalvikar Dr. Norbert Köster, Notburga Heveling sowie Susanne Deusch (beide Diözesankomitee der Katholiken) und Dr. Christof Haverkamp (Kirche + Leben).  

Zum Herunterladen: Flyer Ehrenamtspreis und Bewerbungsbogen Ehrenamtspreis.
Hinweis: Bewerbungen können auch frei formuliert und an das Diözesankomitee der Katholiken, Ise Kamp (Geschäftsführerin), Rosenstr. 17, 48143 Münster, E-Mail dioezesankomitee@bistum-muenster.de gesandt werden.  

Acht Pfarreien in Münster erstellen Präventions-Schutzkonzept

Gemeinsam geht es leichter: Acht Pfarreien im Stadtdekanat Münster haben sich zusammengeschlossen, um sich bei der Erarbeitung der Institutionellen Schutzkonzepte zu unterstützen. Foto: Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann

Gemeinsam geht es leichter: Das haben sich acht Pfarreien im Stadtdekanat Münster beim Thema Präventionsarbeit gegen grenzverletzendes Verhalten und sexualisierte Gewalt gedacht. Sie haben sich zusammen auf den Weg gemacht, um ein sogenanntes Institutionelles Schutzkonzept (ISK) zu erstellen. „Ziel ist es, gemeinsam mit den Menschen in den Pfarreien ein praxisorientiertes, niedrigschwelliges und alltagstaugliches Konzept zu entwickeln“, erklärt Doris Eberhardt. Als Präventionsfachkraft berät und begleitet sie die Pfarreien in der Region Münster/Warendorf bei der Erstellung eines ISK.

Wie sollen wir starten? Wie können wir Vorhandenes nutzen, Schwachstellen verbessern und praxisorientiert vorgehen? Diese und ähnliche Fragen beschäftigten viele Haupt- und Ehrenamtliche zu Beginn des Prozesses, weiß Eberhardt. Beteiligt sind die Pfarreien St. Petronilla , St. Joseph Münster-Süd, St. Franziskus, St. Lamberti, St. Clemens Hiltrup Amelsbüren, St. Nikolaus Münster, Heilig Kreuz und St. Marien und St. Josef. Ihre Vertreter wollen die Antworten nicht alleine suchen. Bei regelmäßigen Treffen besprechen sie die einzelnen Schritte bis zum ISK, entwickeln einheitliche Standards. Die Theorie mit Leben zu füllen, ist parallel dazu Aufgabe der jeweiligen Projektgruppen in den Pfarreien. „Dabei ist der Weg das Ziel“, betont Eberhardt, denn Unsicherheiten im Umgang mit grenzverletzendem Verhalten und sexualisierter Gewalt kennen viele Menschen aus ihrem Alltag.

Die Projektgruppen der Pfarreien, die aus Vertretern von Kirchenvorstand, Pfarreirat, Seelsorgeteam, Kindergarten und Jugendarbeit bestehen, definieren zunächst die Bereiche, in denen das ISK im Alltag greifen soll. Wichtig sei, sagt Eberhardt, die Bedarfe für Kinder, Jugendliche, Haupt- und Ehrenamtliche zu erkennen und Lösungen zu erarbeiten. Während beispielsweise die Pfarrei St. Mauritz bereits mitten im Prozess ist, stehen die acht Pfarreien noch am Anfang. „Wir haben 26 Gruppen unserer Pfarrei angeschrieben, die regelmäßig mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, und Vertreter zu einem ersten Treffen eingeladen“, berichtet Pfarrer Jürgen Streuer aus Handorf. Die Rückmeldungen seien beeindruckend: Lediglich eine Gruppe wolle das Thema anderweitig aufgreifen, alle anderen hätten zugesagt. „Bei uns geht es ab kommender Woche los“, sagt Streuer erfreut.

Auch Stadtdechant Jörg Hagemann freut sich über das Engagement der Pfarreien und baut auf die Zukunft: „Ein Institutionelles Schutzkonzept kann in den Pfarreien nur wirksam sein, wenn es angenommen wird und so zu einer Haltungsänderung beim Thema Grenzverletzungen und Grenzüberschreitungen führt.“

Fünf Mal wollen sich die Vertreter der acht Pfarreien bis Ende des kommenden Jahres treffen, dann sollen die Schutzkonzepte veröffentlicht werden. Wichtig sei, eine möglichst hohe Transparenz auf allen Ebenen zu schaffen, erklärt Eberhardt. „Nur so können wir beim Thema Prävention miteinander sprachfähig werden und das Konzept auch im Alltag umsetzen.“

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