Willkommen

Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unserer Internetseite und möchten Sie darüber informieren, wie lebendig und vielfältig sich katholisch-kirchliches Leben in Münster darstellt.

TelefonSeelsorge: Mehr Seelsorge und Beratung für die Region

Mit großer Zufriedenheit blickt Rita Hülskemper, Leiterin der TelefonSeelsorge Münster, auf das vergangene Jahr zurück. „Nach jahrelanger Arbeit verschiedener Kooperationspartner ist es der TelefonSeelsorge endlich gelungen, die bundesweite „Verteilung" der Anrufenden nahezu aufzuheben. Wenn heute Menschen aus dem Münsterland, ob mit ihrem Festnetzgerät oder Handy, die Nummer der TelefonSeelsorge wählen, dann werden sie zunächst einmal mit unserer Stelle verbunden. Dies bedeutet, dass wir unser Profil als Ansprechpartnerin für die Menschen in der Region schärfen können".

Im Jahr 2016 erreichten fast 22.000 Anrufe die TelefonSeelsorge Münster. „Die Gesamtzahl der Anrufe hat sich wenig verändert, dafür aber die Anzahl der Seelsorge- und Beratungsgespräche", so Rita Hülskemper weiter, „ diese stieg von 52% auf 67% an." Im Mittelpunkt der Anrufe standen die Themen Einsamkeit und körperliche wie psychische Erkrankungen, aber auch zunehmend das Thema „Familiäre Konflikte".

Hier aber liegen auch die Unterschiede zur Mailberatung, für die in Münster Thomas Kamm, stellvertretender Leiter der TS, zuständig ist. „In den Mails, die uns erreichen, ist das Thema „Suizid" deutlich stärker vertreten als am Telefon. Die Herausforderung ist da noch einmal anders als am Telefon, hier läuft die Kommunikation ja mit Verzögerung". Diese und weitere Informationen über die Arbeit der TelefonSeelsorge im Jahr 2016 gibt es im jetzt erschienenen Jahresbericht unter www.telefonseelsorge-muenster.de  

AufKLANG – Suche Frieden

Auftaktveranstaltung zum Katholikentag am 13. Mai 2017 in Münster

Vom 9. bis 13. Mai 2018 findet in Münster der 101. Deutsche Katholikentag unter dem Motto „Suche Frieden" statt. Die Vorfreude bei allen, die den Katholikentag mit vorbereiten, wächst.

Ein Jahr zuvor, ab dem 13. Mai 2017, soll auch die Vorbereitung und Einstimmung der Menschen in unserem Bistum Münster auf den Katholikentag beginnen. Mit einem fröhlichen und bunten Fest unter dem Titel „AufKLANG – Suche Frieden" geben wir den Startschuss für das Vorbereitungsjahr.
Dazu laden wir hiermit ganz herzlich ein. Los geht’s um

  • 13:30 Uhr mit Musik und Katholikentagsflair auf den Plätzen der Innenstadt. Musikgruppen aller Art präsentieren ihr Können. Anmeldungen dazu sind noch bis zum 1. April möglich, das entsprechende Anmeldeformular finden Sie unter www.vorbereitung-katholikentag2018.de.
  • 17 Uhr Wortgottesdienst im Dom mit unserem Bischof Dr. Felix Genn
  • Im Anschluss wird es auf dem Domplatz gemütlich: Bei Musik, Getränken und Fingerfood klingt der Tag aus.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie den „AufKLANG – Suche Frieden" mitfeiern. Um besser planen zu können, bitten wir Sie, uns bis zum 30. April 2017 per Mail an katholikentag@bistum-muenster.de mitzuteilen, mit wie vielen Personen Sie am 13. Mai nach Münster kommen.

Initiative von Papst Franziskus „24 Stunden für den Herrn“

Seit einigen Jahren lädt Papst Franziskus in den Tagen vor dem 4. Fastensonntag zur Initiative „24 Stunden für den Herrn“ ein. Von Beginn an haben wir diese Gebetszeit auch im St.-Paulus-Dom gehalten und wollen es auch in diesem Jahr wieder tun. Dazu laden wir Sie alle herzlich ein.

Wir beginnen am 24. März um 17.15 Uhr mit der Vesper im Dom, daran schließt sich eine eucharistische Betstunde an. Um 19.30 Uhr ist eine Vigilfeier mit Weihbischof Zekorn. Anschließend gestalten wir eine eucharistische Nachtanbetung. Ihren Abschluss findet die Initiative mit der Vesper am Samstag um 17.15 Uhr. Zu den Gebetsstunden lade ich im Namen des Hohen Domkapitels und unseres Bischofs Felix herzlich ein. In der Nacht ist der Dom nur über den Eingang Horsteberg zu betreten. Falls Gruppen Interesse haben, eine Gebetszeit selbst zu gestalten, mögen sich diese bitte mit mir in Verbindung setzen. Zugleich lade ich ein, die Tage vor der Gebetsinitiative zu nutzen, um persönliche Anliegen in das Fürbittbuch des Domes, es liegt im Chorumgang aus, einzutragen. Denn diese Anliegen werden in besonderer Weise in den Betstunden vor den Herrn getragen.

So grüße ich Sie alle herzlich und wünsche Ihnen weiterhin eine gesegnete Fastenzeit und ich würde mich freuen, wenn viele von Ihnen die Gebetsinitiative „24 Stunden für den Herrn“ mittragen würden – im Dom, in der eigenen Pfarrkirche oder auch zu Hause. 
Ihr Kurt Schulte, Dompropst

Ökumenischer Versöhnungsgottesdienst

Christen aller Konfessionen in Münster sind eingeladen zu einem multilateralen ökumenischen Versöhnungsgottesdienst im Rahmen des „Christusfestes-500 Jahre Reformation“.

Der Gottesdienst, der unter dem Thema „Ich habe keine anderen Hände als die Euren“ stehen wird, findet am Samstag, 18. März um 11 Uhr in der St.-Ludgeri-Kirche in Münster statt, wo das Kreuz mit dem gleichlautenden Thema zu finden ist.

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Münster (ACK), in der Delegierte von 18 verschiedenen Konfessionen seit mehr als 40 Jahren versuchen, einander besser kennen und verstehen zu lernen, ihre Zusammenarbeit zu vertiefen und Christus als die gemeinsame Mitte ihres Glaubens, in Respekt vor den verschiedenen Traditionen zu bezeugen, hat diesen Gottesdienst vorbereitet und wird ihn gestalten.

Er steht in einer Reihe von Versöhnungsgottesdiensten, die zunächst bilateral (evangelisch-katholisch) an verschiedenen Orten der Welt, zuletzt bundesweit, am 12. März, im Dom zu Hildesheim, gefeiert werden.

Auch mit Blick auf die Geschichte der Stadt Münster, die spätestens seit dem Friedensvertrag von 1648 sich um ein friedvolles Miteinander ihrer Bürgerinnen und Bürger bemüht, und auf dem Hintergrund der „Täufergeschichte“ in dieser Stadt, denken wir, dass der Zeitpunkt gekommen ist, innezuhalten, sich der gegenseitig zugefügten Verletzungen bewusst zu werden, diese vor Gott und einander zu bekennen, IHM zu danken für die guten Schritte aufeinander zu, die uns bereits geschenkt sind, um schließlich Fürbitte zu halten für ein gelingendes zukünftiges Miteinander zum Wohl aller Menschen.

Als Prediger konnte Herr Professor Dr. Ralf Dziewas, Professor für Diakoniewissenschaft und Sozialtheologie, Prorektor der Theologischen Hochschule Elstal (Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland), gewonnen werden.

Der Gottesdienst wird unter Mitwirkung auch des Stadtdekanats Münster (Pfr. Messing, Definitor) und des evangelischen Kirchenkreises Münster (Pfr. Mustroph als Stellvertreter für die erkrankte Superintendentin) gefeiert werden.

100% Menschenwürde: Zusammen gegen Rassismus

Münsteraner Wochen gegen Rassismus Als Zeichen für ein weltoffenes und demokratisches Zusammenleben finden vom 13. bis 26. März 2017 die Münsteraner Wochen gegen Rassismus statt. Die katholischen Kirchengemeinden in Münster beteiligen sich mit den folgenden Aktionen: 

  • Zusammen … nähen – Lieblingssachen selber machen
    Frauen mit und ohne „Migrationsgeschichte" sind eingeladen im Nähcafé gemeinsam kreativ zu werden, sich zu unterstützen und über „Migrationsgeschichten" zu reden. Egal ob mit oder ohne Näherfahrung, Freude am Miteinander stehen im Vordergrund. Nähmaschinen und Material sind vorhanden.
    Dieser Workshop der Pfarrei St. Marien und St. Josef Kinderhaus findet an vier Terminen (14./15. März und 21./22. März) jeweils von 9 bis 12 Uhr im „freiRaum – Frauen in der Nordmark" (Dies-terweg 2) statt. Eine Anmeldungen per E-Mail an powerfrauen.nordmark@gmx.de ist erforderlich, die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.
  • missio-Truck: "Menschen auf der Flucht. Weltweit."
    Am Montag, 20. März und Dienstag, 21. März macht der missio-Truck auf Schulhöfen in Münster halt. Am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen im Ostkongo werden die Schülerinnen und Schüler durch die multimediale Ausstellung im missio-Truck für die Ausnahmesituation Flucht sensibilisiert.
  • „Was geht mir im Kopf herum" – eine Internationale Zeichenaktion für Frauen
    Am Montag, 20. März von 9 bis 12 Uhr kann im „freiRaum – Frauen in der Nordmark" (Diesterweg 2) jede Teilnehmerin mit Filzstift und einfacher Zeichentechnik einen Schattenriss ihres Kopfes mit Mustern, Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen füllen. So können sie sich über Sprachgrenzen hinweg austauschen und mehr übereinander erfahren. Die Bilder werden in der Caritas Kinderhaus ausgestellt.
    Eine Anmeldungen zu diesem Workshop der Pfarrei St. Marien und St. Josef Kinderhaus per E-Mail an powerfrauen.nordmark@gmx.de ist erforderlich, die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.
  • „Wir machen Münster bunt
    Der Kinder- und Jugendtreff TEO Heilig Geist (Metzer Straße 41) veranstaltet in Kooperation mit der Streetwork im Südviertel der Diakonie am Mittwoch, 22. März von 16 bis 19 Uhr den Work-shop „Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Kulturen malen Münster!" Der Eintritt ist frei.

Weltgebetstag der Frauen richtet Blick auf die Philippinen

Der Philippinen stehen in diesem Jahr im Zentrum des Weltgebetstages der Frauen am Freitag, 3. März. (Foto: WGT e.V.)
Die Gegensätze zwischen Arm und Reich auf den Philippinen sind extrem. Viele Menschen leben in Slums. (Foto: Cherina Ducusin)

Armut, Ausbeutung und zerstörerische Naturgewalten: Die Philippinen haben mit vielen Problemen und dadurch mit einer extremen Ungleichheit zu kämpfen. In diesem Jahr steht der Inselstaat im Mittelpunkt des Weltgebetstages der Frauen am Freitag, 3. März. Weltweit laden Frauen an diesem Tag zu ökumenischen Gottesdienstfeiern ein. Auch in Münster finden in knapp 20 Kirchen am Nachmittag Gottesdienste statt, bei denen Frauen unter dem Motto „Was ist denn fair?“ mit Liedern, Gebeten und Aktionen für globale Gerechtigkeit eintreten.

Bereits im Januar hatten sich mehr als 80 Frauen aus allen münsterschen Pfarreien und Gemeinden auf den Weltgebetstag eingestimmt. Vorbereitet von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) und der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen informierten sie sich an zwei „Werkstatttagen“ über das Schwerpunktland Philippinen und die dortige Situation der Frauen. Imke Sievers, Geistliche Leiterin der kfd Stadtfrauen Münster, zeigt sich beeindruckt von dem Einsatz der Frauen: „Es ist ein starkes Zeichen, dass sich so viele Frauen in Münster und weltweit Jahr für Jahr für den Weltgebetstag engagieren und sich am ersten Freitag im März in ökumenischer Verbundenheit zum Gebet treffen.“

Die Philippinen sind das bevölkerungsreichste christliche Land Asiens, weit mehr als 80 Prozent der Bevölkerung sind römisch-katholisch. Trotz Ressourcenreichtums herrscht eine extreme Ungleichheit, die zurück geht bis in die spanische Kolonialzeit. Wohlstand, Macht und Einfluss konzentrieren sich auf wenige Familienclans. Große Teile der Bevölkerung leben in Armut. „Der diesjährige Weltgebetstag ruft dazu auf, an einer gerechteren Gesellschaft mitzuarbeiten und bietet die Gelegenheit, sich diesem Thema spirituell und gesellschaftspolitisch zu nähern“, erklärt Sievers.

In Münster finden am Freitag, 3. März, in folgenden Kirchen ökumenische Gottesdienste statt:

  • Adventskirche, Coerdestraße: 15:30 Uhr
  • Andreas-Kirche, Breslauer Straße: 16 Uhr
  • Christus-Kirche: WGT für Kinder, Hülsebrockstraße: 17 Uhr
  • Erlöserkirche, Eisenbahnstraße: 16 Uhr
  • Ev. Freikirche Hammerstraße: 15 Uhr
  • Gnadenkirche, Duesbergweg: 15:30 Uhr
  • Jakobuskirche, Von-Ossietzky-Straße: 17 Uhr
  • Lukaskirche, Coesfelder Kreuz: 15:30 Uhr
  • Markuskirche, Idenbrockplatz: 17 Uhr
  • Martin-Luther-Kirche, Mecklenbeckerstraße: 18 Uhr
  • St. Ida, Vörnste Esch: 16 Uhr
  • St. Ludgerus, Dülmenerstraße: 15:30 Uhr
  • St. Margareta, Hegerskamp / Wolbeckerstraße: 15:30 Uhr
  • St. Nikolaus, Herrenstraße: 17 Uhr
  • St. Pantaleon, Pantaleonstraße: 15 Uhr
  • St. Piuskirche, Elbestraße: 16:30 Uhr
  • St. Sebastian, Nienberger Kirchplatz: 15 Uhr
  • St. Sebastian, Zum Häpper: 16 Uhr
  • Zionskirche, Kirschgarten: 10:30 Uhr  

Kirchenasyl ist die „Ultima Ratio“

Dr. Julia Lis vom Institut für Theologie und Politik und Helmut Flötotto, Flüchtlingsbeauftragter des Bistums Münster, diskutierten im Franz-Hitze-Haus über Kirchenasyl. Foto: Bischöfliche Pressestelle / Thomas Mollen

Als „Ultima Ratio“ angesichts drohender humanitärer Härten hat der Flüchtlingsbeauftragte des Bistums Münster, Helmut Flötotto, das Gewähren von Kirchenasyl bezeichnet. Bei einer Diskussionsveranstaltung zum Thema in der Akademie Franz-Hitze-Haus machte er deutlich, dass Kirchengemeinden und Ordensgemeinschaften keinen „rechtsfreien Raum“ für sich in Anspruch nehmen könnten.

Kirchenasyl diene ausschließlich dazu, „Gefahren für Leib und Leben, drohende Menschenrechtsverletzungen oder individuell unzumutbare Härten für den Einzelnen“ abzuwenden. Ziel müsse es sein, im konkreten Einzelfall eine erneute rechtliche Prüfung des jeweiligen Falles zu ermöglichen und somit im Einvernehmen mit den Behörden nach Recht und Gesetz eine Lösung zu finden. Nicht jede Notlage könne und dürfe zur Gewährung eines Kirchenasyls führen, machte Flötotto deutlich. Die Gefahren für Leib und Leben des einzelnen Menschen müssten konkret und individuell benannt werden können. 

Ausdrücklich warnte er davor, Kirchenasyl als politisches Instrument zu missbrauchen. Es sei „ungeeignet, um nationale oder europäische Flüchtlingshilfe zu gestalten.“ Kirche und Caritas setzten sich für eine verantwortungsvolle Flüchtlingspolitik ein, deren Ergebnis nicht „Festung Europa“ und Grenzzäune sein könnten. Sie stünden ein für Aufnahmebereitschaft und das Recht eines jeden Schutzsuchenden auf individuelle Prüfung seines Schutzanspruches nach rechtsstaatlich abgesicherten Verfahren. Trotz enormer Anstrengungen zur Integration Geflüchteter sei „eine ethisch verantwortliche Flüchtlingspolitik insgesamt nicht erkennbar“.

Dr. Julia Lis vom münsterschen Institut für Theologie und Politik beleuchtete das Thema Kirchenasyl aus historischer und theologischer Sicht. So bilde die Exodus-Erzählung im Alten Testament eine der Grundlagen für das Handeln. Die von Gott geführten, aus Ägypten wegziehenden Israeliten könne man aus heutiger Sicht als „Wirtschaftsflüchtlinge“ bezeichnen. Die Erzählung mache die enge Verbindung von religiösen und gesellschaftlich-politischen Motiven deutlich, zwischen denen man der evangelischen Theologin Dorothee Sölle zufolge nicht mehr unterscheiden könne. Lis äußerte unter Bezug auf den Ökonomen und Befreiungstheologen Franz Josef Hinkelammert, das Gewähren von Kirchenasyl könne auch dann gerechtfertigt sein, wenn es nicht legal sei. In diesem Fall werde ein rechtsfreier Raum „durch Gerechtigkeit gefüllt“.

„Frieden heißt, die Würde eines jeden Menschen achten“

Stadtdechant ruft bei ökumenischem Friedensgebet zur Toleranz auf

Eine Brücke des Friedens, der Buntheit und der Menschlichkeit in den Friedenssaal des Münsteraner Rathauses zu schlagen: Dazu hat Stadtdechant Jörg Hagemann bei einem ökumenischen Gebet am 10. Februar in der Überwasserkirche in Münster aufgerufen. Während fast zeitgleich die AfD (Alternative für Deutschland) im Rathaus ihren Neujahrsempfang veranstaltete, hatten die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK), das katholische Stadtdekanat und der evangelische Kirchenkreis Münster zu dem Gottesdienst eingeladen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger folgten dem Aufruf und setzten so ein Zeichen, wie es Hagemann sagte, „für Toleranz, Dialogbereitschaft, Fremdenfreundlichkeit und die unantastbare Würde jedes Menschen“.

„Frieden ist so viel mehr als Abwesenheit von Krieg; Frieden heißt, die Würde eines jeden Menschen zu sehen, zu achten und zu leben“, erklärte Hagemann in seiner Predigt. Er sei davon überzeugt, dass dieser Frieden nur gelebt werden könne, „wenn wir uns dem Fremden und den einzelnen Fremden zuwenden“. Nicht überhören wolle er dabei die Angst vieler Menschen, auch in Münster. „Natürlich erschreckt es, wenn wir uns Gedanken über mögliche Terroranschläge machen müssen, wenn wir auch hier in Münster beim Weihnachtsmarkt oder den bevorstehenden Karnevalsveranstaltungen quergestellte Busse zum Schutz gegen unmenschliche Gewalt erleben“, sagte er. Der Terror komme jedoch nicht durch Flüchtlinge ins Land, die Schutz suchten. „Nein, die große Mehrzahl der Flüchtlinge sucht doch in unserem Land Schutz, weil sie vor genau diesem Terror fliehen“, betonte der Stadtdechant eindringlich.

In Anlehnung an eine Bibelstelle aus dem Petrusbrief forderte er dazu auf, „die Spirale des Hasses und der Angst“ durchzuschlagen. „Dies kann nur mit einem Schritt aufeinander zu geschehen. Wir, jeder und jede von uns, ist dazu berufen zu segnen, nicht zu hassen“, sagte er. Mit den Worten „Pax optima rerum“ (frei übersetzt: Der Frieden ist das Beste, was die Natur dem Menschen bescherte) erinnerte Hagemann an das Motto des Westfälischen Friedens: „Dieses Motto ist in eine Gussplatte des Friedenssaales förmlich für uns und alle, die sich in unserem Rathaus versammeln, eingegossen.“

Als Zeichen der Hoffnung gegen Unfriede und Terror entzündeten die Anwesenden Kerzen und formulierten in Stille Fürbitten.

Die gesamte Predigt von Stadtdechant Hagemann finden Sie hier.

"AufKLANG - Suche Frieden"

Mit einem Fest in Münster starten das Bistum und die Stadt offiziell die Vorbereitungen und die Einstimmung auf den Katholikentag 2018. 

Alle Pfarreien, Verbände, Institutionen, Gruppen und Einrichtungen sind dazu schon jetzt ganz herzlich am Samstag, 13. Mai 2017, ab 13:30 Uhr eingeladen. 

Nach einem musikalischen „AufKLANG“, bei dem hoffentlich zahlreiche Musikgruppen aus unseren Pfarreien, Einrichtungen, Verbänden etc. auf den Plätzen der Innenstadt für musikalische Unterhaltung sorgen, feiert Bischof Dr. Felix Genn um 17:00 Uhr einen Wortgottesdienst im Dom. Anschließend klingt der Tag auf dem Domplatz aus. 

Eine gesonderte Einladung dazu wird Anfang März 2017 erfolgen. 

Für den musikalischen „AufKLANG“ bitten wir aber jetzt schon um Mithilfe und hoffen dabei auf große Beteiligung aus dem Bistum. 

Alle Musiker, musikalischen Gruppen und Ensembles aus den Pfarreien, Verbänden, Institutionen, Gruppen und Einrichtungen, die Lust und Interesse haben, an der Auftaktveranstaltung mitzuwirken, finden die nötigen Informationen hier.

Ehrenamtspreis des Bistums Münster

„Wie wunderbar ist es doch, dass niemand auch nur einen einzigen Augenblick warten muss, bevor er beginnen kann, die Welt zu verbessern." Und wie wunderbar ist es, um die Aussage von Anne Frank noch ein wenig zu erweitern, dass es so viele Menschen gibt, die schon längst damit begonnen haben, unsere Welt zu verbessern. Unser Gemeinwesen und auch unsere Kirche wären ohne diese Menschen um vieles ärmer und nicht denkbar. Dennoch nehmen wir es viel zu häufig als selbstverständlich hin, dass es auch im Bistum Münster unzählige Menschen gibt, die mit ihrem Einsatz in Kirche und Gesellschaft unsere Welt besser machen, Gutes tun, für andere da sind.

Diesen Einsatz wollen wir im Bistum Münster mit einem neu geschaffenen Preis auszeichnen, würdigen und wertschätzen, mit dem „Ehrenamtspreis des Bistums Münster". Mit dem Preis sollen Menschen, Initiativen und Projekte ausgezeichnet werden, die anpacken, wo sie Not erleben. Die künftigen Preisträger helfen ganz praktisch, wo andere Unterstützung und Zuwendung brauchen. Sie setzen sich ein für die Bewahrung der Schöpfung und für Gerechtigkeit – bei uns und weltweit. Sie machen sich stark für die Vision einer besseren Welt. Oft tun sie es aus ihrem christlichen Glauben heraus und geben so bewusst ein Glaubenszeugnis. Gleichwohl ist der Preis nicht für katholische Initiativen „reserviert". Wir freuen uns, wenn sich auch Projekte anderer Konfessionen, Religionsgemeinschaften oder von Privatpersonen um den Preis bewerben.

Infoflyer EhrenamtspreisBewerbungsformular

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