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Abend der Begegnung mit Christoph Tiemann und den 6-Zylindern

Ein musikalischer Höhepunkt: Die „6-Zylinder“ treten beim Katholikentag am „Abend der Begegnung“ auf der Bühne des Stadtdekanates Münster auf dem Domplatz auf. Foto: Andreas Löchte

Obwohl er kein Münsteraner ist, verbindet jeder sein Gesicht mit der Domstadt: Leonard Lansink alias Privatdetektiv Wilsberg. Das haben sich auch die Verantwortlichen des katholischen Stadtdekanates Münster gedacht und den bekannten Schauspieler zum „Abend der Begegnung“ im Rahmen des Katholikentages am Mittwoch, 9. Mai, eingeladen.

Kulinarisch und kulturell stellt sich das gastgebende Bistum Münster an diesem Abend auf verschiedenen Bühnen in der Innenstadt vor. Auf der Bühne des Stadtdekanates mitten auf dem Domplatz wird Lansink bei einer Gesprächsrunde den Auftakt zu dem rund dreistündigen Programm machen. Unmittelbar nach der offiziellen Eröffnung mit Bischof Dr. Felix Genn übernimmt Schauspieler und Kabarettist Christoph Tiemann das Mikrophon und führt durch den abwechslungsreichen Abend, der noch weitere Höhepunkte zu bieten hat.

 

Tiemann wird mit Lansink und Gudrun Bruns von der Krebsberatungsstelle Münsterland über ihr jährliches Projekt, das Wilsberg-Promi-Kellnern am Aasee, sprechen. Viele Prominente finden sich dazu immer wieder ein, um Gäste mit Getränken zu versorgen – und das natürlich für den guten Zweck, für den Verein der Krebsberatung Münsterland. „Leonard Lansink ist dieser Einsatz sehr wichtig. Darum richtet er es trotz eines vollen Terminkalenders ein, am 9. Mai zum Katholikentag zu kommen“, betont Sebastian Reimann, Geschäftsführer des Stadtdekanates.

Auf den Talk mit dem Schauspieler folgt ein echtes musikalisches Highlight: Die „6-Zylinder“ werden mit Liedern und außergewöhnlichen Choreographien ein rund einstündiges Konzert geben. Die A-cappella-Band begeistert seit mehr als 25 Jahren mit erstklassigem Entertainment und dem unverwechselbaren Klang der „6-Zylinder“. Die langjährige Erfahrung der Sänger, gesammelt auf internationalen Festivals, Theaterbühnen, Stadtfesten und Galaempfängen, garantiert einen stimmungsvollen Auftakt zum Katholikentag.

Leidenschaft und Engagement für eine Sache – diese Überschrift steht über weiteren Gesprächsrunden beim „Abend der Begegnung“. Leidenschaft, das kann zum Beispiel der Kaffee sein. Moderator Tiemann begrüßt darum die Inhaber der münsterischen Kaffeerösterei „roestbar“, Sandra Götting und Mario Joka. Auch Erna Tosberg aus Münster, die amtierende Deutsche Barista-Meisterin, ist dabei. Tosberg leitet die Kaffeeschule der „roestbar“.
Laufe des Abends ist außerdem Tobias Engelkamp von „skate-aid“ zu Gast. Die Hilfsorganisation, die von dem münsterischen Skateboard-Pionier Titus Dittmann gegründet wurde, unterstützt Projekte, die mittels des sinn- und identitätsstiftenden Skateboardens weltweit Entwicklungshilfe für Kinder und Jugendliche leisten. Um konkrete Hilfe vor Ort geht es beim Engagement von Domvikar Dr. Jochen Reidegeld. Auf der Domplatz-Bühne wird der stellvertretende Generalvikar des Bistums von seinen Hilfseinsätzen im Nordirak und Syrien erzählen, zuletzt erst im vergangenen März. 

Musikalisch werden außerdem die jazzigen Rhythmen der Big-Band Dorsten zu hören sein. Sie begleiten auch das Abendgebet um 22 Uhr, mit dem der „Abend der Begegnung“ endet.

Rund 1500 Münsteraner gedenken der Amokfahrt-Opfer

Superintendent Ulf Schlien gibt das Licht der Osterkerze an die im Dom Versammelten weiter. Fotos: Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann

Behutsam breitet sich das Licht der Osterkerze im St.-Paulus-Dom in Münster aus. Es ist ein Licht der Bitte, der Hoffnung, das sie an ihren Sitznachbarn weitergeben: Angehörige der Opfer und Verletzten der Amokfahrt vom 7. April, Notärzte, Hilfskräfte, Mitglieder der Feuerwehr und Polizei, Vertreter aus Politik, Kirche und Gesellschaft. Sie alle sind zusammengekommen, weil sie trauern, eine Antwort suchen. „Ein Schrei des ‚Warum?‘ braucht einen Ort“, sagt Bischof Dr. Felix Genn. Rund 1500 Münsteraner sind der Einladung des Bistums Münster, des Evangelischen Kirchenkreises, des Stadtdekanates und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) am Abend des 8. April.

„Der Schrei des Schmerzes, der Hilflosigkeit, der Wut, der Trauer – er braucht einen Ort. Auch dann, wenn er kaum auszuhalten ist.“ Bischof Genn fasst das zusammen, was in vielen Gesichtern auch einen Tag nach der Tat zu sehen ist. „Vielleicht erleichtert der Austausch in dieser großen Solidarität, gewissermaßen das Miteinanderteilen dieses Wortes ‚Warum?‘“, beschreibt er. Dankbar für einen solchen Ort seien Glaubende wie Nichtglaubende gleichermaßen. „Ja, auch Glaubende kennen dieses ‚Warum?‘“, sagt er. Kirche sei nicht „eine Agentur für die Antworten auf Lebensfragen“, erst recht nicht auf das „Warum?“.

Sieben Tage nach Ostern, dem Fest der Auferstehung und der Hoffnung, knüpft Bischof Genn an diese Botschaft an: „Jesus hat am Kreuz geschrien, er hat die Frage nach dem ‚Warum?‘ ausgehalten. Deshalb glauben wir Christen, dass wir auch in einer solchen unbeantworteten Situation bei ihm an der richtigen Adresse sind.“ Mitten in diesen Raum der Bitten, Zweifel und Hoffnung ruft er schließlich dazu auf, zu beten: „Für die Toten. Für die Verletzten. Für den, der es verursacht hat.“

Nicht zuletzt für diejenigen, die geholfen haben: „Was können wir dankbar sein für eine solche solidarische Gemeinschaft“, sagt Bischof Genn bewegt. Neben den vielen Einsatzhelfern nennt er auch die Gruppe der Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger, die zufällig einen Ausflug nach Münster gemacht hatten. „Sie haben sich ihren Tag sicher anders vorgestellt, aber sie haben sich eingesetzt.“

Das Licht der Osterkerze breitet sich weiter aus, Reihe für Reihe erhellt es die Gesichter der Münsteraner. In einem Gebet fasst Superintendent Ulf Schlien die Gedanken der Versammelten zusammen: „Wir suchen nach Worten, um zu begreifen, was geschehen ist. Du bist uns Hilfe und Stärke. Wir beten darum, dass wir mutig werden, den Frieden zu suchen und zu finden.“

Walking Bus – „Busläuferinnen und -läufer“ gesucht!

Das Stadtkomitee der Katholiken möchte „laufende Busverbindungen“ zwischen wichtigen Orten des Katholikentags einrichten. Da der Aa-Seitenweg und auch andere Gassen unserer Stadt aber viel zu schmal für einen Bus sind, benötigen Sie für Ihr Engagement auch keinen Busführerschein. Unser „Bus“ wird sich laufend durch die Stadt bewegen und eine Gruppe nach einem festen Fahrplan von einem Ehrenamtlichen geführt von A nach B bringen. Bitte melden Sie sich möglichst zeitnah an, wenn Sie das Stadtkomitee unterstützen möchten.Alle Infos und die Ideen ausführlich in unserem Flyer.

Wallfahrt nach Telgte

Beim Katholikentag wird das Bistum Münster neben der Kinderbetreuung auch einen spirituellen Schwerpunkt setzen. Unter dem Motto „Lenke unsere Schritte auf den Weg des Friedens“ wird es am Samstag, den 12. Mai eine Wallfahrt nach Telgte geben. 

Los auf die rund 12 Kilometer lange Pilgerstrecke geht es von Münster um 9 Uhr unter der geistlichen Leitung von Pfarrer Hans-Werner Dierkes. Nach Ankunft in Telgte lädt das Bistum die Wallfahrer zu einem Mittagsimbiss auf den Emswiesen ein. Um 14 Uhr wird Bischof Felix eine Pilgermesse in Telgte feiern, anschließend werden die TeilnehmerInnen zurückgebracht und gegen 16.30 Uhr wieder in Münster sein.

Bitte melden Sie sich zur besseren Planung unter folgender Mailadresse bis zum 15.4.2018 an:  wallfahrt@katholikentag.de 

Wer am Samstagmorgen spontan mitpilgern möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen.
Eine Fahrradteilnahme ist nicht möglich!  

Das Gnadenbild der Schmerzhaften Maria von Telgte zählt zu den ältesten Darstellungen dieses Bildtyps. Dargestellt ist der Augenblick, in dem der Leichnam Christi vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner Mutter Maria gelegt ist. Dem um 1370 entstandenen Gnadenbild sind im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Wunder zugeschrieben worden. Papst Johannes Paul II. bezeichnete bei seinem Besuch in Münster die Wallfahrtsstadt Telgte als „das religiöse Herz des Münsterlandes“. Herzliche Einladung zum mitpilgern, ob zu Fuß oder mit dem Bus.

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