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Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unserer Internetseite und möchten Sie darüber informieren, wie lebendig und vielfältig sich katholisch-kirchliches Leben in Münster darstellt.

Jugendliche werden in Ferienfreizeiten zu „Friedensmenschen“

Marko Marincel, FSJ-lerin Eva Brambrink und Lena-Maria Lücken stellen die Materialien zur Aktion „Friedensmensch“ vor. Foto: Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann

Schwungvoll pustet Lena-Maria Lücken Seifenblasen in die Luft. Die Mitarbeiterin des Regionalbüros Ost, das die Kinder- und Jugendseelsorge im Bistum Münster unterstützt, hält ein kleines Fläschchen mit der Aufschrift „Friedensmensch“ in den Händen. An ihrem Handgelenk baumelt ein türkisfarbenes Festival-Bändchen mit dem gleichen Schriftzug. Das und mehr ist Bestandteil eines Friedenspakets, mit dem das Regionalbüro rund 90 Ferienfreizeiten von katholischen Pfarreien in Münster und aus den Kreisen Steinfurt und Warendorf ausgestattet hat. 

„Wir möchten damit schon jetzt eine Brücke zum Katholikentag schlagen, der im kommenden Jahr in Münster stattfindet und unter dem Motto ‚Suche Frieden‘ steht“, erklärt Marko Marincel, Leiter des Regionalbüros Ost, die Aktion. Die Außenstelle der Abteilung Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Bistum Münster ist auch in den Monaten vor Beginn der Ferienfreizeiten stark in die Vorbereitung involviert. „Wir schulen Jugendliche für die Leitung von Kinder- und Jugendgruppen, vertiefen diese Kenntnisse bei erfahrenen Gruppenleitern und bilden ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit im Bereich Prävention aus“, sagt Marincel. Auch die Beratung bei Problemen und Fragen vor Ort bei einer Ferienfreizeit gehört zu den Aufgaben. 

Doch bei der Beratung bleibt es in diesem Jahr nicht. Marincel hält einen schwarzen Rucksack-Beutel mit der Aufschrift „Suche Frieden“ hoch: „Wir möchten den Teilnehmern der Ferienfreizeiten Geschenke machen, Grüße schicken und das Thema Frieden in diesem Kontext in den Mittelpunkt rücken.“ Und so erhält jede Ferienfreizeit in einem solchen Beutel verpackt Festival-Armbänder und „Friedensmensch“-Postkarten für alle Teilnehmer, außerdem Schablonen für wasserlösliche Sprühkreide und Seifenblasen. „Die Materialien sollen Lust auf den Katholikentag machen“, betont Marincel. Dazu gibt es Aktionsideen und Vorlagen für Friedensgebete und Wortgottesdienste, mit denen die Betreuer einzelne Programmpunkte gestalten können. „Die Ferienfreizeit ist ein guter Ort dafür, weil dort sichtbar wird, wie friedliches Miteinander gelingen kann“, ergänzt er. 

Und so hofft das Team des Regionalbüros, dass der ein oder andere „Friedensmensch“-Gruß per Postkarte aus der Freizeit auch andere Menschen erreicht: Eltern, Verwandte und Bekannte oder Kinder, die aus verschiedenen Gründen nicht mitfahren konnten. „Denn zum Katholikentag sind alle eingeladen“, sagt Marincel. 

Bei Fragen während einer Ferienfreizeit können Leiter und Betreuer aus Münster und den Kreisen Steinfurt und Warendorf das Team des Regionalbüros Ost kontaktieren. Es ist telefonisch unter 0251/4882021 oder per Mail an die Adresse regionalbuero-ost@bistum-muenster.de zu erreichen.

Entdeckungstour durch ein besonderes Gotteshaus

Nächste öffentliche Führung durch St.-Paulus-Dom am 22. Juli

Viel zu entdecken gibt es für Touristen und Einheimische im St.-Paulus-Dom Münster. Die nächste öffentliche Führung findet am Samstag, 22. Juli, statt. 

Vaidé Karunkeviciuté wird den Besuchern dann den Dom erklären. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr das Paradies, der Haupteingang des Doms.

Die Teilnahme ist kostenlos. Sollte den Teilnehmern die Führung gefallen, würde sich die Domverwaltung als Veranstalter am Ende des etwa einstündigen Rundgangs über eine Spende zur Erhaltung des Doms freuen. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt, eine Anmeldung ist leider nicht möglich.

Programm des Weltfriedenstreffens im September vorgestellt

Ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm erwartet die Teilnehmer des internationalen Weltfriedenstreffens der Gemeinschaft Sant´ Egidio. Es findet in diesem Jahr unter dem Motto „Wege des Friedens“ in Münster und Osnabrück statt. Führende Vertreter von Kirchen und Religionen aus aller Welt sowie tausende Teilnehmer werden sich von Sonntag, 10. bis Dienstag, 12. September, in den beiden Domstädten treffen. Wofür sich die Gemeinschaft besonders einsetzt und welche Themen beim Weltfriedenstreffen im Mittelpunkt stehen, stellte Svenja Burger aus Köln am 10. Juli in der Akademie Franz-Hitze-Haus in Münster vor.

Die 30-Jährige ist seit vielen Jahren Mitglied von Sant´ Egidio und berichtete anhand eigener Erfahrungen vom Einsatz der Gemeinschaft. Besonders ging sie dabei auf den Dienst an den Armen ein, der von den Mitgliedern der Gemeinschaft als Freundschaft gelebt wird. „Wir geben nicht nur vernachlässigten Kindern in unseren sogenannten Friedensschulen Nachhilfe, sondern breiten unsere Freundschaft auch auf andere Arme aus wie Obdachlose, Einwanderer und Sterbende“, erklärte Burger. Es sei wichtig, die Idee der Freundschaft zu verstehen, um auch die Struktur des Friedenstreffens verstehen zu können, betonte Burger, bevor sie Hinweise zum Programm gab.

Zur offiziellen Eröffnungsveranstaltung am Sonntag, 10. September, 16 Uhr, in der Halle Münsterland werden neben Bundeskanzlerin Angela Merkel weitere internationale Vertreter der großen Religionen sowie aus Politik und Kultur erwartet. Bereits am Vorabend, Samstag, 9. September, findet um 18.30 Uhr ein Gottesdienst zum Friedenstreffen im St.-Paulus-Dom in Münster statt. Am Montag (11. September) und am Dienstagvormittag (12. September) werden insgesamt rund 30 verschiedene Podien zu unterschiedlichen Themen angeboten. Im Kern geht es dabei um das Zusammenleben im 21. Jahrhundert, die Flüchtlingsfrage in Europa, Frieden in der Welt und die Zukunft Europas. 

Für die jungen Teilnehmer wird ein eigenes Programm am 11. September in Münster und am 12. September in Osnabrück angeboten. Sie begegnen Vertretern der Weltreligionen und Aktivisten für Menschenrechte, hören deren Erfahrungen, diskutieren, beten und feiern gemeinsam. Der Abschluss des Friedenstreffens findet am 12. September in Osnabrück statt. Nach Friedensgebeten in unterschiedlichen religiösen Traditionen und einer Friedensprozession von den Gebetsorten zum Marktplatz, findet dort die Schlussveranstaltung statt. 

Eine vorherige Anmeldung zum Friedenstreffen ermöglicht den Zugang zur Abschlusszeremonie auf dem Marktplatz in Osnabrück und einen bevorzugten Einlass bei den Diskussionspodien in Münster. Die Anmeldedaten können vor Ort in Osnabrück (Forum am Dom, Domhof 12, 49074 Osnabrück) und in Münster (Dom-Laden „Das kleine Paradies“, Spiegelturm 2, 48143 Münster) abgegeben werden. Die Anmeldung ist außerdem online möglich, per E-Mail unter Angabe von Namen, Adresse und Geburtsdatum an: friedenstreffen2017@santegidio.de

Die Teilnahme ist kostenfrei. Das detaillierte Programm des Friedenstreffens wird im Laufe des August veröffentlicht.

EFL-Beratungsstelle Münster legt Jahresbericht 2016 vor

1300 Ratsuchende haben im vergangenen Jahr konkrete Hilfe gesucht: Diese Bilanz zieht die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EFL) in Münster in ihrem Jahresbericht für das Jahr 2016. Damit ist die Nachfrage im Vergleich zu den Vorjahren konstant hoch. Rund 4200 Gespräche führten die Beraterinnen und Berater, davon rund die Hälfte in Einzelgesprächen und ein Drittel in Paar- und Familiengesprächen.

„Die hohe Zahl von 1370 Paargesprächen entspricht unserem spezifischen Schwerpunkt“, erklärt Gregor Hentschel, Leiter der EFL-Beratungsstelle Münster. So gebe es ein Beratungsangebot für alle Probleme rund um das Thema Partnerschaft: angefangen bei Problemen der Partnerfindung und -bindung über die verschiedenen Konflikte und Krisen in der Partnerschaft bis hin zur Unterstützung bei Trennung und Scheidung. „Zu uns können alle Paare kommen, egal ob gleich- oder gegengeschlechtlich, verheiratet oder unverheiratet, mit minderjährigen oder erwachsenen Kindern sowie Paare ohne Kinder“, betont Hentschel. 

Neben der klassischen Beratung ergänzen Angebote in Mediation und Sexualberatung sowie Kommunikationstrainings für Paare das Angebot der Beratungsstelle. Auch offene Sprechstunden im Kirchenfoyer Münster, in den Familienzentren und im Overberg-Kolleg gehören dazu. In Zusammenarbeit mit Familienbildungsstätten und Kreisbildungswerken werden zudem Paarseminare zu unterschiedlichen Themen angeboten. 

Das Jahr 2017 startete für die EFL in Münster mit räumlichen Veränderungen: Seit Anfang des Jahres ist die Beratungsstelle am Antoniuskirchplatz 21 in Münster zu finden. „Bedingt durch den Ausbau der EFL im Bistum ist der Platzbedarf sowohl der Beratungsstelle als auch der Hauptstelle gewachsen“, sagt Hentschel. Im neuen Domizil sind Beratungsstelle und Hauptstelle auch in einem gemeinsamen Haus untergebracht, aber in unterschiedlichen Etagen – die münstersche Beratungsstelle im Erdgeschoss, die Hauptstelle im Obergeschoss.

Der Jahresbericht ist erhältlich bei der EFL-Beratungsstelle am Antoniuskirchplatz 21 in Münster sowie im Internet auf der Homepage der EFL unter www.ehefamilieleben.de/lokale-beratungsstellen/muenster.

Eine Frage der Ehre

Bistum und Diözesankomitee vergeben erstmals Ehrenamtspreis

Gerburgis Sommer ist die Gewinnerin des bistumsweiten Ehrenamtspreises, den das Bistum Münster und das Diözesankomitee der Katholiken erstmals vergeben. Die Haltenerin belegte mit ihrem Ausstellungprojekt „Gesichter eine Flucht“ den ersten Platz. Rang zwei geht an die Ausbildungspaten in Recklinghausen. Platz drei belegt die Katholische Junge Gemeinde (KJG) aus Ochtrup für ihr Angebot „Spielplatz Sporthalle“. Die Preisverleihung findet am Sonntag, 25. Juni, mit Bischof Dr. Felix Genn und Notburga Heveling als der Vorsitzenden des Diözesankomitees in Münster statt.

115 Bewerber hatten sich mit ihren Initiativen und Projekten beworben. Ise Kamp, Geschäftsführerin des Diözesankomitees, konnte damit insgesamt elf Kategorien füllen, etwa Angebote „für Flüchtlinge“, „für Menschen in Krisen“ oder „für Familien und Kinder“. Die Jury, bestehend aus Generalvikar Dr. Norbert Köster, Notburga Heveling, Susanne Deusch vom Diözesankomitee und Dr. Christof Haverkamp, Chefredakteur der Bistumszeitung Kirche+Leben, wählte daraus die Gewinner.

Mit dem Preis wollen die Initiatoren jedes Jahr das ehrenamtliche Engagement im Bistum würdigen, heißt es in der Ausschreibung. Dabei sind Angebote aus allen Bereichen freiwilligen Einsatzes willkommen. Auch Initiativen aus dem nicht katholischen Bereich können sich bewerben. Alle Menschen, „die anpacken, wo sie Not erleben“ und „praktisch helfen, wo andere Unterstützung brauchen“, sind zum Mitmachen eingeladen.

Der Preis folgt auf den „Dialogpreis für gute Taten“, den in den vergangenen Jahren das Diözesankomitee und die Redaktion von Kirche+Leben ausgelobt hatten. Dotiert ist der Ehrenamtspreis mit Preisgeldern von 5000 Euro für den ersten, 3000 Euro für den zweiten und 2000 Euro für den dritten Platz. Mit diesem hohen Preisgeld wollen die Initiatoren ihre Dankbarkeit zum Ausdruck bringen und unterstreichen, dass das ehrenamtliche Engagement „uns wirklich etwas wert ist“, heißt es in der Ausschreibung.

Ehrenamtliche sind unverzichtbare Bereicherung

Münsters Bischof Dr. Felix Genn wirbt zusammen mit den beiden Pfarreiratsmitgliedern Gabriele Ludwigs (links, Steinfurt) und Franziska Lehmkuhl (2. von rechts Bocholt) sowie der Geschäftsführerin des Diözesankomitees, Marie-Luise Kamp (rechts), für die Pfarreiratswahlen im kommenden November.
Foto: Bischöfliche Pressestelle/Gudrun Niewöhner

Bischof Dr. Felix Genn wirbt für Pfarreiratswahlen im November

Das Bistum Münster macht mit beim Superwahljahr: Von Wangerooge bis Werne, von Wachtendonk bis Wadersloh finden am 11./12. November Pfarreiratswahlen statt. Fast 1,7 Millionen Katholiken ab 14 Jahren sind aufgerufen, über die Besetzung der Gremien in den Pfarreien abzustimmen. Die Wahlen werden sowohl im nordrhein-westfälischen Teil des Bistums als auch im niedersächsischen Teil, dem Offizialatsbezirk Vechta, durchgeführt. Sie stehen unter dem Motto: „Jetzt staubt´s – Kirche vor Ort ist im Umbruch“. 

„Als Kirche leben wir vom Engagement der vielen Ehrenamtlichen in unseren Pfarreien, Verbänden und Einrichtungen“, sagt Münsters Bischof Dr. Felix Genn. Er bittet deshalb die Katholiken in den Pfarreien, sich als Kandidaten zur Verfügung zu stellen: „Mit ihren jeweiligen Begabungen und Charismen sind die Ehrenamtlichen eine unverzichtbare Bereicherung – ja ein konstitutives Element der Kirche – auch im Bistum Münster.“ Folglich, betont der Bischof, sei es wichtig, den Ehrenamtlichen Verantwortungs- und Entscheidungskompetenz zu übertragen. 

Gerade in einer Zeit, in der sich Menschen oft weniger dauerhaft engagieren wollen, freue er sich über jeden, der bereit sei, sich für die Arbeit im Pfarreirat zur Verfügung zu stellen: „Wer das tut, der zeigt nach außen: ,Mir ist mein Glaube wichtig, mir liegt die Zukunft der Pfarrei am Herzen.‘“ Die Ehrenamtlichen seien die Gesichter der Kirche im Bistum Münster. Und das in besonders spannenden Zeiten, betont Genn: „Wir sind eine Kirche im Wandel und stehen in massiven Veränderungsprozessen. Diese Prozesse verlangen nach Menschen, die Verantwortung übernehmen.“ 

Wie beispielsweise Gabriele Ludwigs aus Steinfurt und Franziska Lehmkuhl aus Bocholt. Die beiden Frauen engagieren sich seit vielen Jahren in den Pfarreiräten ihrer Heimatgemeinden. „Sich einbringen, perspektivisch denken und mitbestimmen.“ Das liegt Gabriele Ludwigs am Herzen. Seit 2009 engagiert sich die 63-Jährige – erst als Mitglied im Pfarreirat von St. Johannes Nepomuk in Burgsteinfurt, nach dem Zusammenschluss seit 2014 im Pfarreirat von St. Nikomedes in Steinfurt. „Ohne uns als Laien würde es in der Kirche nicht gehen“, begründet die Mutter von vier erwachsenen Kindern ihre Motivation. Neben all der Gremienarbeit ist für Gabriele Ludwigs besonders der persönliche Kontakt ein wesentliches Merkmal christlichen Handelns: „Wir dürfen die Menschen nicht vergessen. Auch das ist unser Auftrag als Pfarreirat. Wir müssen uns ihnen zuwenden – besonders in schweren Zeiten.“

Franziska Lehmkuhl ist mit ihren 20 Jahren ein junges Gesicht in kirchlichen Gremien: „Es macht Spaß, das Leben in der Pfarrei mitzugestalten“, zieht sie nach vier Jahren Bilanz. Bereits in ihrer ersten Legislaturperiode gehörte die Bocholterin dem Vorstand an und hat am Zukunftsbild der Pfarrei, dem lokalen Pastoralplan, mitgearbeitet. Im November wird sie erneut kandidieren: „Ich finde es wichtig, dass Jugendliche und junge Erwachsene im Pfarreirat ihre Interessen vertreten.“

Aus diesem Grund gibt es bei den Pfarreiratswahlen im kommenden November auch zwei wesentliche Neuerungen: Das Wahlalter wurde auf 14 Jahre herabgesetzt. Die Geschäftsführerin des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Münster, Marie-Luise Kamp, begründet diese Änderungen damit, dass Jugendliche in den Pfarreien verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen und das Gemeindeleben mitgestalten: „Durch das Absenken des Wahlalters bekommen sie eine direkte Stimme.“ 

Zudem besteht für alle Pfarreien im Bistum erstmals die Möglichkeit, die Pfarreiratswahl als allgemeine Briefwahl durchzuführen. Knapp 30 Pfarreien haben sich bislang dafür entschieden. Allgemeine Briefwahl bedeutet, dass jedem wahlberechtigten Mitglied einer Pfarrei die Unterlagen zugestellt werden. Die Stimmabgabe kann neben der Zustellung per Post oder der Abgabe an dafür eingerichteten Abgabestellen auch am Wahltag im Wahllokal erfolgen. „Auf diese Weise werden alle Wahlberechtigen persönlich angesprochen und zur Wahl eingeladen, auch die, die nicht regelmäßig den Sonntagsgottesdienst besuchen oder aktiv am Leben der Pfarrei teilnehmen“, erhofft sich Marie-Luise Kamp dadurch eine höhere Wahlbeteiligung: „In den Bistümern, die das Verfahren bereits erprobt haben, war dies der Fall.“

Bischof Genn bittet alle Wahlberechtigten, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen: „Nur so bekommt der Pfarreirat eine breite Legitimation, die Rückhalt für die bevorstehenden Aufgaben ist.“ Er ermutigte die Gläubigen im Bistum, Zeugnis zu geben von der Liebe, die Gott schenkt, und der Hoffnung, die er gibt: „Wir können seine Zeuginnen und Zeugen sein, indem wir denken, reden und handeln im Geiste Jesu Christi – und wenn wir im Vertrauen auf ihn unsere Möglichkeiten nutzen, um mit Mut und Leidenschaft die Kirche von Münster zu gestalten.“

Mehr ökumenische Zusammenarbeit 500 Jahre nach der Reformation

Bei strahlendem Sonnenschein feierten rund 2000 Gläubige einen ökumenischen Gottesdienst auf dem Domplatz.

Das Bistum Münster und die evangelischen Kirchen wollen ihre Zusammenarbeit weiter verstärken. Nachdem im Januar eine entsprechende Erklärung zwischen den beiden großen Landeskirchen und dem Bistum Essen unterzeichnet worden war, geschah dies am Pfingstmontag (5. Juni) nun auch in Münster: Bei einem ökumenischen Fest auf dem Domplatz in Münster verpflichteten sich die Evangelische Kirche von Westfalen, die Evangelische Kirche im Rheinland und das Bistum Münster in dem Aufruf „Gemeinsam Zukunft gestalten“ zu einer weiteren Vertiefung ihrer Kooperation.

Besiegelt wurde das durch die Unterschriften von Präses Annette Kurschus (Westfalen), Vizepräses Christoph Pistorius (Rheinland) und Bischof Dr. Felix Genn (Münster). 500 Jahre nach der Reformation betonen die Kirchen „die wiederentdeckte Gemeinsamkeit in der Mitte unseres Glaubens, den Glauben an Jesus Christus“. Ökumene begreifen sie dabei als gemeinsamen Auftrag: „Wir wollen die Herausforderungen zusammen bearbeiten, die sich in unseren Kirchen in gleicher Weise stellen.“

Den Gemeinden wird empfohlen, das geistliche Miteinander zu intensivieren und fest im Alltag zu verankern. Kirchen und Gemeindehäuser sollen nach Möglichkeit gemeinsam genutzt werden. Um „wieder neu im Glauben auskunfts- und sprachfähig zu werden“, streben die Kirchen einen verstärkten gegenseitigen Austausch an. Sie wollen die ökumenische Bildung auf allen Ebenen sowie die konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht intensivieren, ebenso den christlichen Glauben zunehmend gemeinsam öffentlich bezeugen, besonders durch ökumenische Gottesdienste und gemeinsame missionarische Projekte. Die Unterzeichner verpflichten sich auch, den großen gesellschaftlichen Problemen gemeinsam zu begegnen. Das gilt etwa für die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, den Schutz der Umwelt sowie Flucht- und Migrationsbewegungen. Initiativen und Gruppen, die sich für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung einsetzen, sollen gefördert werden. Dazu gehört auch ein enges Zusammenwirken in der Arbeit mit Flüchtlingen einschließlich der Kirchen anderer Sprache und Herkunft. Die „Begegnung und der Austausch mit dem Judentum als unseren älteren Geschwistern und der Dialog mit Muslimen“ sollen intensiv fortgesetzt werden. Gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus wollen die Kirchen gemeinsam klar Position beziehen.

Ein ökumenischer Gottesdienst unter dem Motto „Zusammen wachsen“ war der Rahmen für die öffentliche Präsentation des Aufrufs. Präses Annette Kurschus sagte in ihrer Predigt: „Zum Weitergeben und Wachsen sind wir da. Zum gemeinsamen Wachsen und zum Zusammenwachsen – auf Christus hin. An ihm hängen wir. In ihm und aus ihm fließen uns die Liebe und Güte des Vaters zu.“ So würden die Kirchen zu einer immer tieferen ökumenischen Gemeinschaft finden, sagte die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen: „Indem wir uns gemeinsam auf Christus hin ausstrecken – von ihm her zusammen wachsen und zusammenwachsen.“

Nach einem „Markt der Möglichkeiten“, bei dem kirchliche Gruppen, Einrichtungen von Diakonie und Caritas sowie ökumenische Zusammenschlüsse ihre Initiativen und Projekte präsentierten und einem Auftritt der christlichen Popsängerin Judy Bailey mit ihrer Band, endete das Fest mit einer ökumenischen Andacht im Dom. Dabei lobte Stadtdechant Jörg Hagemann in seiner Predigt das gelungene Fest: „Da wächst etwas zusammen, was schon alleine durch das gemeinsame Verständnis der Taufe wahrlich zusammengehört.“ In dem von Bischof Genn, Präses Kurschus und Vizepräses Pistorius unterzeichnetem Aufruf gehe es neben der gegenseitigen Unterstützung um die Verantwortung für die Welt. „Es geht um einen interreligiösen Austausch und um klare Positionen gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“, betonte er. Hagemann forderte die Gläubigen auf, in Zeiten religiöser und gesellschaftlicher Umbrüche für die Botschaft Gottes einzutreten.

Zwei neue Pfarrer für St. Lamberti

(v.l.): Kay Henning Arracher (Vorsitzender des Pfarreirates); Mareike Dörenkamp (Pastoralassistentin); Domkapitular Hans-Bernd Köppen; Pfr. Dr. Detlef Ziegler; Sr. Christa Brünen (Pastoralreferentin) Stadtdechant Jörg Hagemann; Barbara Nieß (stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands)
Foto: Stadtdekanat Münster

Domkapitular Hans-Bernd Köppen und Dr. Detelf Ziegler leiten künftig Pfarrei in Münsters Innenstadt 

Die Pfarrei St. Lamberti in Münster bekommt zwei neue Pfarrer: Domkapitular Hans-Bernd Köppen und Dr. Detlef Ziegler werden ab September gemeinsam die Pfarrei in der Münsteraner Innenstadt leiten. Am Abend des 16. Mai haben sie sich, unter Moderation von Stadtdechant Jörg Hagemann, den Mitgliedern des Pfarreirates und des Kirchenvorstands von St. Lamberti vorgestellt. Das Gespräch verlief in einer sehr guten und konstruktiven Atmosphäre. Die beiden Priester treten die Nachfolge von Dr. Ludger Winner an, der im Sommer emeritiert wird. Die Amtseinführung der beiden neuen Pfarrer ist für den 3. September vorgesehen. In der Pfarrei St. Lamberti leben rund 6.400 Katholiken.

Hans-Bernd Köppen leitet derzeit die Hauptabteilung „Seelsorge-Personal“ im Bischöflichen Generalvikariat. Diese Aufgabe wird er abgeben, er bleibt Domkapitular am St.-Paulus-Dom in Münster. Dr. Detlef Ziegler arbeitet derzeit als Ausbildungsreferent für theologische Grundfragen am Institut für Diakonat und pastorale Dienste (IDP) im Bistum Münster. Diese Arbeit wird er reduzieren, seinen Lehrauftrag an der Theologischen Fakultät der Universität Münster im Fach Homiletik (Predigtlehre) wird er weiter wahrnehmen. 

Dass zwei Priester gemeinsam eine Pfarrei leiten (der Fachbegriff lautet „in solidum“ und meint die „solidarische Wahrnehmung“ der Seelsorge in der Pfarrei), ist im Kirchenrecht ausdrücklich vorgesehen. Im Bistum Münster gibt es dieses Modell bereits an verschiedenen Orten, etwa in Haltern oder in Münster, St. Liudger.

Bistum startet Countdown für Katholikentag

Im Rahmen des Wortgottesdienstes wurde das Symbol vorgestellt, das im Bistum den Weg zum Katholikentag begleitet. Die ersten „Blanko-Formulare“ erhielten Vertreter kirchlicher und gesellschaftlicher Gruppen von Bischof Dr. Felix Genn.
Bischof Dr. Felix Genn schaute bei den Chören und Bands vorbei, die den „AufKLANG“ in Münsters Innenstadt musikalisch gestalteten – wie hier am Erbdrostenhof.

Fröhlich, bunt, kurzweilig und das alles bei fantastischem Frühsommerwetter - Bischof Dr. Felix Genn genoss am 13. Mai sichtlich das quirlige Treiben in Münsters City. Ein Jahr vor dem 101. Katholikentag in Münster startete das Bistum unter dem Motto „AufKLANG – Suche Frieden“ den Countdown. Über 60 Chöre und Bands mit mehr als 1200 Mitwirkenden waren dazu aus allen Teilen des Bistums in die Domstadt gekommen. Unplugged – also ohne elektrische Verstärkung – haben sie die Menschen zwischen Prinzipalmarkt und Salzstraße, zwischen Domplatz und Ludgeristraße unterhalten und so schon mal Katholikentagsflair nach Münster gebracht.

Die Vorfreude auf das kirchliche Großereignis vom 9. bis zum 13. Mai 2018 ist riesig, das war den ganzen Tag über zu spüren. Auch beim Bischof, der gemeinsam mit dem Diözesanbeauftragten für den Katholikentag, Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp, sowie der Vorsitzenden des Trägervereins, Anne Hakenes, und der Vorsitzenden des Diözesankomitees, Notburga Heveling, durch die Innenstadt schlenderte. Immer wieder stoppte Genn, um der Musik zu lauschen, mitzusingen und zu plaudern. Er zeigte sich begeistert vom Engagement der vielen Mitwirkenden: „Der Gesang führt die Menschen zusammen.“ Dass das Wetter, entgegen aller Vorherhersagen perfekt für eine Open-Air-Veranstaltung war, kommentierte der Bischof mit einem Schmunzeln: „Und genauso wird es auch im nächsten Jahr.“

Später feierte Genn einen Wortgottesdienst im proppenvollen St.-Paulus-Dom. Vor Beginn seiner Predigt entschuldigte er sich bei den Kindern: „Es kann etwas länger werden, aber die Erwachsenen sind schwerer von Begriff.“ Der Bischof appellierte an Groß und Klein, den Frieden zu suchen – in der Familie, im Freundeskreis und überall dort, wo Streit herrsche. „Wir sind als Friedenssucher unterwegs.“

Im Rahmen des Wortgottesdienstes wurde das Symbol vorgestellt, das im Bistum den Weg zum Katholikentag begleitet. In Erinnerung an den Westfälischen Frieden, der 1648 im münsterischen Rathaus besiegelt wurde, sollen „Blanko-Urkunden“ im Din-A-1-Format vor dem kirchlichen Großereignis jeweils von mindestens zwei Akteuren – Gruppen oder Einzelpersonen – kreativ gestaltet werden. Die Ergebnisse werden beim Katholikentag 2018 vom 9. bis 13. Mai präsentiert. 

Die ersten „Blanko-Formulare“ erhielten Vertreter kirchlicher und gesellschaftlicher Gruppen während des Wortgottesdienstes. Im Anschluss wurden Exemplare an alle Interessierten ausgegeben. Ab dem 15. Mai sind die „Friedensbotschaften“ in allen Familienbildungsstätten, Stadt-/Kreisdekanatsbüros sowie an sieben Orten im Offizialatsbezirk Oldenburg zu bekommen. 

Bei Currywurst und Getränken auf Kosten des Bischofs und immer noch strahlend blauem Himmel standen viele Besucher anschließend noch eine Weile auf dem Domplatz beisammen. Winterkamp zeigte sich nach einem langen Tag „mehr als zufrieden. Es war ein perfekter AufKLANG“. Und ganz sicher sind die allermeisten der Teilnehmer im Mai 2018 wieder mit dabei. Der Überzeugung ist auch der Bischof. Er verabschiedet sich am Ende des Gottesdienstes mit einem „Auf Wiedersehen 2018“.

Pfarrei St. Mauritz in Münster erarbeitet Schutzkonzept

Die Mitglieder der Präventionsgruppe der Pfarrei St. Mauritz in Münster: (von links) Jan-Christoph Horn, Marion Tumbrink (Pastoralassistentin), Sonja Andrees (Kita-Verbundleitung), Michael Tuschewitzki (Leitung Kinder- und Jugendtreff Cross Over und Präventionsfachkraft der Pfarrei), Doris Eberhardt, Elisabeth Hemfort (Kirchenvorstand) und Bernd Lenkeit (Pfarreirat und Kirchenvorstand).

Präventionsarbeit gegen grenzverletzendes Verhalten und sexualisierte Gewalt hat für das Bistum Münster hohe Priorität – auch in seinen Pfarreien und Einrichtungen. Haupt- und Ehrenamtliche werden in Präventionsschulungen über das Thema informiert und für den Umgang im Alltag sensibilisiert. Auch folgen bereits die ersten Pfarreien dem Auftrag des Bistums, ein sogenanntes Institutionelles Schutzkonzept (ISK) zu erstellen. „Ziel ist es, gemeinsam mit den Menschen in den Pfarreien ein praxisorientiertes, niedrigschwelliges und alltagstaugliches Konzept zu entwickeln“, erklärt Doris Eberhardt. Sie ist Präventionsfachkraft und berät und begleitet die Pfarreien in der Region Münster/Warendorf bei der Erstellung eines ISK. Als weitere Unterstützung hat die Fachstelle Prävention im Bistum Münster eine Arbeitshilfe herausgegeben.

Jan-Christoph Horn, Pastoralreferent in der Pfarrei St. Mauritz in Münster, leitet seit Herbst 2016 eine Projektgruppe der Pfarrei, die das ISK erarbeitet. Er ist dankbar für diese Form der Unterstützung und weiß um die Notwendigkeit: „Das ISK ist nicht nur ein Text. Es soll eine ‚Selbstverständlichkeit‘ im Leben der Pfarrei werden, um unbefangen und ohne Scheu in die Wirklichkeit sexualisierter Gewalt zu schauen.“ Die Projektgruppe, die aus Vertretern von Pfarreirat, Kirchenvorstand, Seelsorgeteam, Kindergarten, Jugendarbeit und Katechese besteht, habe zunächst die Bereiche definiert, in denen das ISK greifen soll. Wo potenzielles Risiko für grenzverletzendes Verhalten und sexualisierte Gewalt vorhanden ist, sei dabei die Leitfrage gewesen. „Unsere Auffassung ist, dass sexualisierte Gewalt nicht nur körperlicher Missbrauch ist, sondern schon bei der Sprache beginnt und auch ein gesundes Verhältnis von Nähe und Distanz betrifft“, erklärt er. 

Derzeit prüfe jedes Team den „Stand der Dinge“ bei sich. So reflektiere die Fachgruppe Jugend die Verhaltenskodices der Jugendgruppen, beispielsweise im Blick auf Ferienmaßnahmen; die Pfarrei als Dienstgeber nutze die Möglichkeit, ihr Personal in externen Seminaren zu schulen; der Personalausschuss prüfe, wie das Thema in Bewerbungsverfahren eingebracht werden könne. „Aus all dem ergibt sich, wo bereits Standards vorhanden sind und wo noch Klärungsbedarf besteht“, fasst Horn zusammen. Eine Herausforderung sieht er vor allem in den dafür benötigten Ressourcen, personell wie finanziell. 

Der zeitliche Mehraufwand durch die Schulungen ist eine Anfrage, den der Pastoralreferent vor allem von Ehrenamtlichen zu hören bekommt. „Da gilt es Überzeugungsarbeit zu leisten, denn eine vorgesetzte Vorschrift fände keine Akzeptanz“, erklärt er. Für viele in der Pfarrei Engagierte überwiege nach der Schulung aber der Nutzen: „Sie haben ihr persönliches Wissen und Handlungsspektrum erweitert und tragen die Kultur der Achtsamkeit in der Pfarrei mit“, sagt Horn. Das schließe die Bereitschaft der persönlichen und fachlichen Qualifizierung ein und damit auch die Schulungen zur Prävention sexualisierter Gewalt. 

Die Arbeitshilfe für Pfarreien zur Erstellung eines Institutionellen Schutzkonzeptes sowie Grundlagen, Informationen, Materialien und Methoden zu den Bausteinen des ISK stehen auf der Homepage www.praevention-im-bistum-muenster.de zum Download bereit.

Diözesankomitee verurteilt Abschiebepraxis

Das Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Münster verurteilt die jüngsten Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber nach Afghanistan. „Wir wenden uns gegen die derzeitige Einstufung dieses Landes als ‚sicheres Herkunftsland‘ und fordern die Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Niedersachen sowie die Bundesregierung auf, die Praxis zu stoppen und diese Einstufung zurückzunehmen“, erklärte Notburga Heveling, Vorsitzende der Laienvertretung im Bistum Münster.

Das „Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Münster“ ist der Zusammenschluss der organisierten Laien auf Bistumsebene. Ihm gehören Vertreter aus diözesanen Verbänden und Organisationen, den Räten der Kreis-, Stadt- und Landeskomitees der Katholiken sowie weitere katholische Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft an. Die Laienvertretung will nach eigenen Angaben „Stimme der Kirche“ in Politik und Gesellschaft sein; gleichzeitig will es innerkirchlich die Anliegen der Laien artikulieren und das kirchliche Leben mitgestalten. Das Bistum Münster zählt rund zwei Millionen Katholiken. 

Das Diözesankomitee im Internet: www.dioezesankomitee.de

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