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Vielfalt Verbindet

Zum Auftakt der Interkulturellen Woche lädt die ACK zum Ökumenischer Gottesdienst am Samstag, 30. September 2017, 11 Uhr in die Evangelische Apostelkirche in Münster ein.

Weihbischof Zekorn feiert Messe mit Erstkommunionkindern

​Weihbischof Dr. Stefan Zekorn feierte mit den Erstkommunionkindern aus Münster einen Gottesdienst im St.-Paulus-Dom. Foto: Heike Hänscheid

Ein paar Monate nach ihren Erstkommunionfeiern in den münsterischen Pfarreien waren am Sonntag, 17. September, einige hundert Jungen und Mädchen mit ihren Familien der Einladung von Weihbischof Dr. Stefan Zekorn gefolgt, sich auf Stadtebene im St.-Paulus-Dom noch einmal gemeinsam an dieses Fest zu erinnern.

Und so war kein Sitzplatz mehr frei, als ihre bunt gestalteten Gruppen-Kerzen auf den Altarstufen entzündet wurden und die jüngsten Sängerinnen und Sänger der Dommusik den Gesang begleiteten. Der Weihbischof legte mit den Kindern aus den Pfarreien der Stadt das Sonntagsevangelium aus, in dem die Frage nach der Vergebung im Mittelpunkt stand. Richtig geärgert hatten sich zwar fast alle Gottesdienst-Besucher schon einmal, so zeigten es die erhobenen Hände. Wie man darauf reagiert habe, wenn das Geschwisterkind zum Beispiel die aufgebaute Spielstraße kaputt gemacht oder man auf dem Schulhof Streit mit dem besten Freunde bekommen habe, dazu gab es erstaunlich brave Antworten. „Dem anderen eine zweite Chance geben“, so hießt es da oder gar „ich entschuldige mich“. Ob man denn gar nicht schimpfe oder auch mal schreie, wollte Zekorn verwunderte wissen, der mit Erinnerungen an die eigene Kindheit und Streit mit seinem Bruder aushelfen konnte... 

Bei den Strategien, wie man nach einem Zank wieder zueinander finden könne, gab es etliche lebensnahe Vorschläge von den Mädchen und Jungen: Sich erst mal in ein anderes Zimmer zurückzuziehen, die Dinge dann aber rasch zu klären, ehe sich der Streit ausweite und schließlich eben zu verzeihen. „Verzeihen hilft doppelt“, sagte Bischof Zekorn: „Einmal demjenigen, der falsch gehandelt hat, aber auch mir selbst.“ Diese Erkenntnis mit in den Alltag zu nehmen, darum bat er Kinder, Eltern, Großeltern und Freunde der Kommunionkinder am Ende seiner Predigt.

Gemeinsam mit Stadtdechant Jörg Hagemann, der mit einigen Kindern das Kyrie und die Fürbitten gestaltet hatte, dankte der Weihbischof den vielen Gottesdienstbesuchern, vor allem aber den jungen Sängerinnen und Sängern der Dommusik, den Messdienerinnen und Messdienern sowie allen, die sich in die Vorbereitung eingebracht hatten. Mit einem Segen für die Mädchen und Jungen, von denen einige noch einmal die Festkleidung des vergangenen Erstkommuniontags trugen, und für ihre Familien endete der Gottesdienst im vollbesetzten Dom.

Katholikentagsteam informiert über aktuellen Stand

​Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp, Jörg Hagemann (Stadtdechant Münster), Notburga Heveling (Vorsitzende des Diözesankomitees), Christian Meyer (Katholikentagsbüro), Dr. Andreas Kratel, Sebastian Reimann (Geschäftsführer des Stadtdekanats Münster), Jürgen Tausgraf (Vorstand des Stadtkomitees der Katholiken in Münster) und Leona Blesenkemper (Katholikentagsbüro), von links, mit leerem Friedensvertrag-Plakat. Die Plakate laden ein, sich im Vorfeld mit dem Leitwort "Suche Frieden" auseinanderzusetzen. Foto: Bischöfliche Pressestelle / Jürgen Flatken

Das Münsteraner Katholikentagsteam tourt wieder durch das Bistum. Seit der ersten Informationsreise vor fast exakt einem Jahr hat sich viel getan. Was genau, darüber hat der Beauftragte des Bistums Münster für den Katholikentags 2018, Dr. Klaus Winterkamp, am 14. September knapp 50 Interessierte in der Münsteraner Akademie Franz Hitze Haus informiert. Knapp eineinhalb Stunden standen Winterkamp und sein Team Rede und Antwort zum inhaltlichen und organisatorischen Stand der Vorbereitungen.

"Die offizielle Werbelinie ist vorgestellt und wird ab Februar auf ganz Deutschland ausgeweitet", erklärte Winterkamp, "sie setzt auf die geballte Kraft der Bilder, die mit Facetten des Friedensbegriffs spielen." Die Werbelinie zeige anhand aktueller Situationen "unsere Suche nach Frieden und die Wirklichkeit, in der wir leben". So sei auf einem Plakat eine lachende Frau zu sehen, die ihr Gesicht blau angemalt habe, eine Europaflagge im Hintergrund: "Der Angst vor einem Rechtsruck in Europa setzt diese Frau ein Zeichen entgegen."

Nach diesem kurzen Ausflug in die Werbung wurde es praktischer. Die Anmeldemöglichkeiten waren ein für viele interessantes Thema, Anmeldungen sind laut Dr. Andreas Kratel, stellvertretendem Geschäftsführer der Katholikentags-Geschäftsstelle, möglich "über die Homepage des Katholikentags, per Mail, Telefon oder in der Geschäftsstelle im Breul in Münster." Schwieriger war es, die Vielfalt an Frühbucher-, Tages-, Dauer-, Familien-, Senioren- oder Studententickets zu durchschauen. Witzige Erklärvideos erleichterten das Verstehen und führten Schritt für Schritt vom Registrieren über die Auswahl des richtigen Tickets bis hin zum Abschluss der Buchung durch das System. 

Was auf jeden Fall gilt: Der sprichwörtliche frühe Vogel fängt den Wurm. Bis zum 15. März 2018 gibt es einen Frühbucherrabatt, den Winterkamp allen Teilnehmenden empfahl. "Eine Neuerung bietet der Katholikentag Schülern und Studenten in Münster", fuhr Winterkamp fort. Wer von ihnen sich bis zum 15. März zur Teilnahme entscheide, könne Dauerkarten für 15 Euro pro Person erwerben. "Das Bistum hat sich dafür eingesetzt, dass es diese Tickets gibt", betonte Winterkamp. In diesem Zusammenhang sahen es einige Teilnehmer als kritisch an, dass dieses Angebot nicht für Absolvierende eines Freiwilligen sozialen Jahres gilt.

Winterkamp lenkte die Aufmerksamkeit auf eine weitere Besonderheit – das "Pfarreiticket", das 20 Euro pro Tag und Person kostet und in den Pfarrbüros des Bistums erhältlich ist. Darin sei auch die Anreise mit Öffentlichem Personennahverkehr enthalten. 

Zum Thema Übernachtung erklärte Winterkamp, dass Teilnehmende ab 35 Jahren in Privatquartieren untergebracht würden. "Bei Jüngeren gehen wir davon aus, dass sie luftmatratzentauglich sind und in Gemeinschaftsquartieren übernachten", erklärte der Diözesanbeauftragte. 4.000 Privatquartiere seien nötig, weshalb Winterkamp dafür warb, "Gastgeber zu werden."

Ebenso würden 2.000 Helfende für unterschiedlichste Aufgaben gesucht wie dolmetschen, Gabelstapler fahren, Papphocker falten oder Info-Schilder hochhalten. 155 hätten sich schon gemeldet. Katholisch müsse man für diese Aufgabe nicht sein, sagte Winterkamp auf Nachfrage, nur "menschenfreundlich sollte man sein."

Zusammen mit Leona Blesenkemper und Christian Meyer vom Katholikentagsbüro des Bistums ging Winterkamp auf die inhaltlichen Vorbereitungen ein. "Der Katholikentag in Münster ist der fußläufigste – nach Osnabrück", erklärte er, "die meisten Veranstaltungen finden innerhalb der Promenade statt." Einer der Höhepunkte sei der "Abend der Begegnung" zum Auftakt am Mittwoch. "Die Innenstadt verwandelt sich dann in ein kulturelles und kulinarisches Schaufenster des Bistums." Samstags gebe es eine Bistums-Wallfahrt nach Telgte. Außerdem möchte der Katholikentag in Münster ein junges Gesicht zeigen und biete daher eine dezentrale Kinderbetreuung an mindestens acht Orten an.

Mehr zu den inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitungen unter: www.vorbereitung-katholikentag2018.de.

Tag der offenen Moschee 2017

Der Tag der offenen Moschee findet alljährlich bundesweit am 3. Oktober statt. Die hiesigen Moscheen in enger Zusammenarbeit mit dem Christlich-Islamischen-Arbeitskreis (CIAK) nehmen diesen Tag zum Anlass, um es der Münsteraner Stadtgesellschaft zu ermöglichen, unter sachkundiger Führung die Moscheen zu besichtigen und mit den Muslimen ins Gespräch zu kommen.

Der CIAK freut sich sehr, Sie am Dienstag 3. Oktober 2017 in den Räumlichkeiten der Attauba-Moschee am Lütkenbecker Weg 10, 48155 Münster begrüßen zu dürfen. Beginn ist um 15 Uhr mit einem christlichen und islamischen Gebet mit dem Thema: “Keine Gewalt in Gottes Namen“.  

Mit Ihrer Anwesenheit können Sie ein sichtbares Zeichen Ihres Interesses an einem friedlichen Zusammenleben der Menschen verschiedener Religionszugehörigkeiten und Kulturen in Münster setzen.

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